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Streifen sind der Sommerfavorit, aber die Grenze zum Schlafanzug ist schmal: die Formel der Stylisten

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Streifen sind der Sommerfavorit, aber die Grenze zum Schlafanzug ist schmal: die Formel der Stylisten

Streifen sind ein ewiger Sommerfavorit - doch die Grenze zwischen einem eleganten Look und „Ich habe vergessen, mich aus dem Schlafanzug umzuziehen" ist schmaler, als sie scheint. Die Stylisten haben diese Saison eine klare Formel, wie man Streifen trägt, ohne wie Bettwäsche auszusehen.

Die erste Regel lautet, dass der Kontrast gewollt sein soll, nicht zufällig. Klassische marineblau-weiße Streifen sind sicher, aber gerade deshalb wirken sie leicht vorhersehbar; deshalb raten Stylisten, sie mit einem Teil in einer kräftigen, gesättigten Farbe zu brechen - ein Gürtel, eine Tasche oder Schuhe, die das Muster aufbrechen. Wenn der ganze Look von Kopf bis Fuß aus demselben Streifenstoff besteht, ist der Effekt ein Schlafanzug; sind die Streifen nur ein Element im Outfit, werden sie zum Akzent.

Der zweite Trick liegt in Richtung und Breite der Streifen. Dünne vertikale Linien strecken und wirken formeller, während breite horizontale Streifen entspannter und sportlicher sind - ideal für den Strand, weniger fürs Büro. Zwei verschiedene Breiten in einem Look zu mischen ist gewagt, funktioniert aber, wenn eine dominiert und die andere nur andeutet.

Am Ende sind Streifen eine Leinwand, die Selbstbewusstsein verlangt, nicht Komplikation. Ein gut gewähltes gestreiftes Teil - eine Bluse, ein Kleid oder eine Hose - mit neutralen Accessoires ist eleganter als drei gestreifte Dinge übereinandergeschichtet. Balkanfrauen kennen diese Regel seit Langem instinktiv: weniger, aber mit Maß gewählt, schlägt immer viel ohne Plan Aufgehäuftes.