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Makedoniens Kadetten in Belgrad Neunte - samt WM-Ticket: die Generation, die Schweden und Serbien überspielte

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Makedoniens Kadetten in Belgrad Neunte - samt WM-Ticket: die Generation, die Schweden und Serbien überspielte

Platz neun von 24 Teams: Makedoniens Kadetten bringen aus Belgrad auch das WM-Ticket mit

Makedoniens männliche Kadetten-Handballnationalmannschaft beendete die Europameisterschaft in Belgrad auf Platz neun von 24 Teams, mit einer Bilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen. Im letzten Spiel, um Rang neun, schlugen die Jungs von Trainer Goran Kuzmanoski Israel mit 39:29 - zehn Tore Unterschied in einem Spiel, das nicht verloren gehen durfte. Mit dieser Platzierung sicherten sie sich die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. Hinter sich ließen sie Schweden, Serbien und Norwegen, Länder, die Handball als Institution behandeln und nicht als Enthusiasmus. Nach der Rückkehr nach Skopje wurden die Kadetten im Handballverband empfangen, Präsident Aleksandar Stefanov gratulierte ihnen. Glückwünsche sind der leichte Teil. Die Frage danach lautet, ob diese Generation in drei Jahren in makedonischen Klubs spielt oder ob wir sie in fremden Ligen suchen werden.

Deutschland zerlegte Slowenien im Finale - dasselbe Turnier, umgekehrtes Ende

Dieselbe Meisterschaft in Belgrad, bei der unsere Kadetten antraten, endete für Deutschland mit dem vierten Kontinentaltitel. Im Finale bezwangen sie Slowenien mit 36:27, obwohl die Slowenen besser ins Spiel kamen und mit 8:5 führten. Dann legten die Deutschen einen 12:3-Lauf hin, und die Partie war vor der Pause entschieden; nach dem Seitenwechsel führten sie mit neun Toren (20:11) und ließen nichts mehr anbrennen. Erfolgreichster Werfer war Vincent Faziev mit acht Toren, für Slowenien trafen Zan Kovac, Jaka Podvrsic und Maks Ilc je fünfmal. Wertvollster Spieler des Turniers ist der slowenische Rückraumspieler Podvrsic, und Deutschland und Slowenien stellten sechs Spieler im All-Star-Team. Bester Torschütze ist Jonathan Pelah aus Israel mit 97 Toren - jenem Israel, das Makedonien um Platz neun besiegte.

Eurofarm Pelister in Gruppe G der European League: Gummersbach, Logroño und Danzig

Die Auslosung der EHF European League setzte Eurofarm Pelister in Gruppe G, zusammen mit dem deutschen Gummersbach, dem spanischen Logroño La Rioja und dem polnischen Danzig. Die Gruppenphase läuft über sechs Runden, vom 29. September bis 2. Dezember; in die Play-offs ziehen die ersten beiden jeder Gruppe ein - dort warten auch die Dritt- und Viertplatzierten der Champions League. Die Bitolaer kommen mit Erfahrung aus dem stärksten Wettbewerb, doch die Gruppe verzeiht nichts: Gummersbach ist regelmäßiger Europateilnehmer, Danzig spielt harten polnischen Handball. Unterdessen bestritt das Team unter dem neuen Trainer Lino Cervar ein zweites erfolgreiches Testspiel in Slowenien. Die Vorbereitung sieht in Ordnung aus. Die Gruppe wird zeigen, was sie wert ist.

Vardar spielt an vier Fronten, die Dauerkarte kostet 4.500 Denar

RK Vardar hat den Preis der Dauerkarte für 2026/27 bekannt gegeben - 4.500 Denar, gültig für alle Heimspiele in der Champions League, der heimischen Meisterschaft und der neu gegründeten Regionalliga. Der Meister spielt in dieser Saison an vier Fronten, den makedonischen Pokal mitgerechnet. Die Rechnung für den Fan ist einfach und zu seinen Gunsten: drei Wettbewerbe zu einem Preis, der im europäischen Maßstab symbolisch ist. Die Frage ist, ob die Halle voll wird, denn die Champions League bleibt wegen der Atmosphäre in Erinnerung, nicht wegen der Tickets. Vardar lebt seit Jahren denselben Widerspruch - ein Klub mit europäischer Adresse und einem Heimpublikum, das nur zu den großen Spielen kommt.

Alkaloid an vier Fronten, und Tikveš holt einen Franzosen für den Europapokal

RK Alkaloid bereitet sich in Mavrovo mit drei neuen Spielern vor, und Trainer Gjorgjiev sagt, der Klub werde an vier Fronten spielen und die makedonische Liga werde von Jahr zu Jahr ernsthafter. Die Behauptung eignet sich fürs Marketing; die Probe kommt auf dem Feld. Unterdessen stellt RK Tikveš ein Team für den EHF European Cup zusammen und verpflichtete Chamal Abdula, einen Rückraumspieler aus Frankreich, der für Al Ahli aus Bengasi in Libyen spielte. Kavadarci ist kein Klub mit tiefem Budget, holt aber für den Europaauftritt einen Legionär - eine Geste, die zeigt, wie ernst es ihnen ist. Drei makedonische Klubs, drei verschiedene europäische Wettbewerbe in diesem Herbst. Handball bleibt die einzige Mannschaftssportart, in der Makedonien regelmäßig etwas jenseits seiner Grenzen zu zeigen hat.