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Vardar kehrt in die Champions League zurück, Pelister landet in Gruppe G, und Skopje ist Gastgeber ohne eigenes Team

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Vardar kehrt in die Champions League zurück, Pelister landet in Gruppe G, und Skopje ist Gastgeber ohne eigenes Team

Vardar kehrt in die Champions League zurück: Melsungen am Anfang und am Ende

Nach dreijähriger Pause ist Mazedoniens Handballmeister Vardar wieder in der Elite. Die „Rot-Schwarzen“ stehen in Gruppe B, mit Melsungen, Nantes und Wisła Płock als Gegnern, und der Spielplan hat eine selten anzutreffende Symmetrie - die Gruppenphase beginnt und endet gegen die Deutschen. Das erste Spiel ist das Auswärtsspiel in Melsungen am 10. September, das Heimdebüt gegen Nantes am 16. September, und alles schließt in Nantes am 28. Oktober. Gegen Melsungen holte Vardar vergangene Saison in der European League zwei Siege, der Auftakt ist also kein unbekanntes Terrain. Das Ziel ist klar formuliert: Die ersten beiden Plätze führen in die zweite Phase. Platz drei oder vier bedeutet Wechsel in die European League - keine Katastrophe, aber auch nicht das, wofür man drei Jahre gewartet hat.

Eurofarm Pelister in Gruppe G mit Gummersbach - und mit einem Team, das schon redet

Die Auslosung der EHF European League setzte Eurofarm Pelister in Gruppe G, mit Gummersbach, Logroño und Wybrzeże Gdańsk als Gegnern. Die Gruppenphase läuft vom 29. September bis 2. Dezember über sechs Runden, die ersten beiden jeder Gruppe ziehen in die Play-offs - dort warten auch die Dritt- und Viertplatzierten aus der Champions League. Von den acht Gruppen vertreten neben den Bitolern auch Nexe, Izviđač und Sesvete die Region. Pelister verstärkte sich unterdessen mit dem serbischen Rückraum-Mitte Aleksa Kolaković, der nach Jahren im französischen Handball kommt. „Es ist ein Vergnügen, mit einer Legende wie Lino Červar zu arbeiten“, sagte Kolaković und ergänzte, er halte die Qualität der Mannschaft für ausreichend, um um den Titel zu kämpfen. Aussagen vor der Saison sind billig; sechs Runden in Europa sind die echte Prüfung.

Champions League mit 24 Teams: mehr Handball, weniger Spaziergang

Die EHF bestätigte die Termine der Gruppenphase der Männer-Champions League, und das Format ist neu: 24 Mannschaften statt 16, verteilt auf sechs Vierergruppen. Die Gruppenphase umfasst sechs Runden und endet am 29. Oktober 2026, danach ziehen die ersten beiden jeder Gruppe ab dem 18. November in die Hauptrunde ein. Start ist am 9. September um 18:45 Uhr mit Spielen in Veszprém, Aalborg, Zagreb und Kielce; Barcelona verteidigt den Titel am selben Abend um 20:45 Uhr gegen Aarhus. Aus der Region kehrt Partizan nach 13 Jahren in die Elite zurück, und Celje spielt bereits in der ersten Runde das Derby gegen Zagreb. Kürzere Gruppen bedeuten weniger Spiele ohne Einsatz - eine Reform, die sich lohnt, sofern sich nicht zeigt, dass am Ende nur mehr Klubs für dieselben zwei Plätze zahlen.

Skopje richtet die M18-EHF-Meisterschaft aus - ohne die eigene Auswahl

Skopje ist Gastgeber der Männer-18-EHF-Meisterschaft I 2026, mit acht Nationalmannschaften in zwei Vierergruppen. In Gruppe A stehen Rumänien, Litauen, Lettland und die Ukraine; in Gruppe B Griechenland, die Niederlande, Luxemburg und Estland. Die Halbfinals sind am 8., Finale und Spiel um Platz drei am 9. - das Finale beginnt um 19:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Lettland wurde bei der Ausgabe 2024 Zweiter, die Niederlande erreichten damals das Halbfinale und wurden Vierter. Und hier kommt das Detail, das man bemerken sollte: Gastgeber Mazedonien spielt nicht in Skopje, weil unser Jahrgang bei der M18-EHF-EURO in Serbien antritt. Wir organisieren ein Turnier, an dem wir nicht teilnehmen - eine gute Nachricht für die Infrastruktur und eine etwas seltsame für die Ränge.

Ilinden und Pelister bauen von unten auf - die Co-Trainer sind die eigentliche Geschichte

Der frühere Nationalspieler Dejan Pecakovski wird Co-Trainer bei RK Ilinden, dem Klub, der Darko Janev zum Cheftrainer machte. Pecakovski bringt eine Laufbahn über Pelister, Metalurg, Vardar, Zomimak und Eurofarm Rabotnik mit - genau die Erfahrung, die einem Klub im Aufbau fehlt. In Bitola kam neben Kolaković auch der junge kroatische Rechtsaußen-Rückraumspieler Diego Basanese, kroatischer Jugendnationalspieler. Solche Nachrichten sind keine Schlagzeilen und füllen keine Ränge, doch gerade sie zeigen, ob ein Klub an die nächste Saison denkt oder an die nächsten fünf. Der mazedonische Handball hat seit Langem ein Kontinuitätsproblem - Menschen, die länger als eine Amtszeit bleiben, sind seltener als Trophäen.