Auf dem Etikett steht eines, in der Salami ist etwas anderes: Lebensmittelbehörde findet ernste Abweichungen beim Fleisch
26.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die WM 2026 ist in die Phase eingetreten, in der jedes Tor doppelt zählt - und in der zwei Spieler der Geschichte hinterherjagen. Kylian Mbappé erzielte in beiden Siegen Frankreichs je zwei Tore und hat nun 16 Tore bei Weltmeisterschaften, genau so viele wie die Legende Miroslav Klose. Über ihm bleibt nur einer - Lionel Messi mit 18. Auf der anderen Seite könnte Erling Haaland mit Doppelpacks gegen Irak und Senegal erst der dritte Spieler der Geschichte werden, der in jedem seiner ersten drei WM-Spiele zwei Tore erzielt. Beide spielen in einer Ära, in der Rekorde wie Dominosteine fallen - doch die Spitze trägt noch immer einen argentinischen Namen.
Wenn jemand glaubte, Deutschland würde im Autopilot durch die Gruppe kommen, holte Ecuador es auf den Boden zurück. Die Südamerikaner gewannen 2:1 mit Toren von Nilson Angulo und Gonzalo Plata und erreichten zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten die K.-o.-Phase. Für Deutschland ist das keine Überraschung von jenen, die nach einer Woche vergessen sind - es ist ein Signal, dass die alte Hierarchie des Weltfußballs nicht mehr so gilt, wie Europa glauben will. Wenn ein Ecuador Deutschland stürzt, liegt das Problem vielleicht nicht bei Ecuador.
Sechs Mannschaften haben bereits die Koffer gepackt, und einige taten es auf die schmerzhafteste Weise. Katar - ein früherer WM-Gastgeber - wurde von Kanada 6:0 niedergewalzt. Tunesien kassierte fünf von Schweden (5:1) und vier von Japan. Auch die Türkei, Haiti, Jordanien und Panama fahren nach Hause. Keiner der wahren Favoriten fiel - Frankreich und Argentinien sind schon im K.-o., England und Spanien einen Schritt davor - doch für die Länder, die jahrelang auf dieses Turnier warteten, erwies sich das erweiterte Format mit 48 Mannschaften als Einladung zu einem Festmahl, bei dem einige zur Hauptspeise wurden.
Während die Welt die WM verfolgt, baut ein mazedonischer Nationalspieler leise seine eigene Geschichte auf. Elmin Rastoder, nach einer Saison mit 15 Toren und sechs Vorlagen in 37 Spielen für den Schweizer Meister Thun, steht kurz vor einem Wechsel zum griechischen Giganten Panathinaikos. Griechische Medien schreiben von einem Deal im Wert von rund 3,5 Millionen Euro, obwohl Thun den Preis auf fünf angehoben hat. Und es ist nicht nur PAO - auch Lyon und Klubs aus Deutschland mischen im Rennen mit. Wenn das halbe Europa nach einem unserer Stürmer fragt, heißt das, er hat sich den Wechsel selbst verdient, ohne Gönner.
Der Fußballklub Vardar setzt seine Sommervorbereitung in Italien fort, wo er vor der neuen Saison zwei weitere Testspiele bestreiten wird. Ohne große Worte, ohne übertriebene Versprechen - etwas, das bei uns oft fehlt, wenn es um einen Klub mit solcher Geschichte geht. Testspiele sagen selten alles, doch die Art, wie ein Klub das Fundament baut, sagt mehr als sommerliche Transfer-Schlagzeilen. Die Frage für die Fans bleibt dieselbe wie jeden Sommer: Wird sich die Vorbereitung diesmal in Ergebnisse verwandeln, oder bleibt sie wieder nur ein schönes Pressefoto?
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