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Eine diplomatische Note mit den Familiendaten des Premiers landete im Internet

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Eine diplomatische Note mit den Familiendaten des Premiers landete im Internet

VMRO-DPMNE hat die Opposition wegen ihres Schweigens zu einer diplomatischen Note angegriffen, die, wie sie behauptet, die Sicherheit der Familie von Premier Mickoski gefährdet hat. Laut der Regierungspartei wählte Filipče das Schweigen statt einer klaren Verurteilung und einer Forderung nach Verantwortung.

Was enthielt die Note? Den Vorwürfen zufolge traten bei ihrer Veröffentlichung im Internet Details zu Dienstfahrzeugen, Namen von Passagieren, der Aufenthaltsort der Familie des Premiers und Informationen zur sicheren Kommunikation zutage. Die Note, im Januar von der mazedonischen Botschaft in Sofia verschickt, tauchte im Juni öffentlich auf - mit sensiblen Angaben zum Aufenthalt der Ehefrau und des minderjährigen Sohnes des Premiers in einem Wintersportort.

VMRO-DPMNE kritisierte Filipče scharf: Er rede täglich über europäische Werte und gute Nachbarschaft, verliere aber kein Wort über diesen Präzedenzfall. Sofia wiederum bestreitet, die Note veröffentlicht zu haben, während Skopje eine Erklärung und Verantwortung fordert.

Hinter dem parteipolitischen Schlagabtausch steht eine Frage, die beide Seiten überragt: Wie landet ein sensibles diplomatisches Dokument mit den Sicherheitsdaten einer Familie überhaupt auf Facebook? Wer hat es durchgelassen, und warum? Wenn Politiker darüber streiten, wer geschwiegen und wer geschrien hat, vergisst man leicht, dass der eigentliche Skandal das Leck selbst ist - nicht die Reaktion darauf.