Skip to content

Die Natur ist nicht zu verkaufen: 1,7 Millionen Euro in vier Jahren aus 29 Marmorkonzessionen

1 Min. Lesezeit
Teilen

Levica schlaegt Alarm: Das mazedonische Konzessionssystem fuer Marmorabbau ist "ein systematisch konzipiertes Modell, das Staat und Buerger schaedigt". Die Zahlen sprechen fuer sich - 1,7 Millionen Euro in vier Jahren von 29 Konzessionaeren eingenommen. Das ist weniger als eine Luxuswohnung in Skopje kostet.

Die Partei behauptet, "Gewinne werden privatisiert, waehrend die oekologischen, wirtschaftlichen und sozialen Kosten auf Staat und Buerger fallen". Konzessionsgebuehren sind zu niedrig, Aufsicht ist schwach, Konzessionen werden ohne Kontrolle erweitert, und fuer die Rekultivierung nach dem Abbau werden minimale Mittel bereitgestellt.

Umweltschuetzer warnen zusaetzlich vor den vorgeschlagenen Gesetzen zu mineralischen Rohstoffen und Konzessionen. "Die Natur steht nicht zum Verkauf", erklaeren sie. Levica schlaegt die Gruendung staatseigener Unternehmen zur Verwaltung natuerlicher Ressourcen anstelle von Konzessionen vor.

Mazedonien ist ein kleines Land mit begrenzten Ressourcen. Sie fuer Kleingeld herzugeben und Loecher zu hinterlassen - das ist keine Wirtschaft, das ist ein Ausverkauf. Und wenn die Mine erschoepft ist, bleiben nur Krater und die Frage, wer wie viel genommen hat.