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Programm „Nivelir" - Russlands Inspektorsatelliten, die „Matrjoschkas" und warum das Pentagon schweigt, wenn etwas Auffälliges in den Orbit steigt

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Programm „Nivelir" - Russlands Inspektorsatelliten, die „Matrjoschkas" und warum das Pentagon schweigt, wenn etwas Auffälliges in den Orbit steigt

US-Militärstrukturen sind zunehmend besorgt über ein russisches Programm namens „Nivelir" - Satellitensysteme, die angeblich darauf ausgelegt sind, die US-Orbitalinfrastruktur zu gefährden. Nach westlichen Einschätzungen entwickelt Russland Fähigkeiten, die Satelliten nicht zwingend zerstören, sondern blockieren, stören oder außer Funktion setzen sollen - was für militärische, nachrichtendienstliche und Kommunikationsnetzwerke der USA kritisch ist.

Zu den wichtigsten erwähnten Systemen gehören: Inspektorsatelliten, die ihre Flugbahn ändern und sich anderen Flugkörpern nähern können; sogenannte „Matrjoschka"-Satelliten, die angeblich kleinere Objekte für eine spätere Aussetzung verstecken; funkelektronische Kampfsysteme und Lasersysteme wie „Zadira". Am Boden sind die S-500-Luftabwehrsysteme potenziell in der Lage, Objekte im All zu treffen.

Russische Satelliten zeigen schon seit 2013 ungewöhnliche Manöver, besonders sorgte ein Vorfall von 2025, als ein russischer Satellit angeblich den amerikanischen Aufklärungssatelliten NRO 338 KEYHOLE verfolgte. Das heißt: Die beiden größten Akteure im All konkurrieren längst nicht mehr nur am Boden.

Für ein Balkan-Publikum ist das ein Signal, dass der Krieg jetzt vier Dimensionen hat - Luft, Land, Meer und nun Orbit. Die Frage ist, wer für Beschädigungen von Satelliten über den Zielen der stillen Welt zur Verantwortung gezogen wird - kein Gesetz hat dafür einen konkreten Mechanismus. Bis vor Kurzem galt der Weltraum als „gemeinsamer" Raum. Heute wird er zunehmend zum Gebiet derjenigen, die mit Raketen die Tür schließen können.

Das Schweigen des Pentagons ist kein Zeichen von Ohnmacht - es ist ein Zeichen unerwünschten Eingeständnisses. Wenn eine Macht still die Fähigkeiten der anderen testet, folgt meist eine Phase von Jahren, in der niemand offiziell etwas zugibt. Die Geschichte lehrt: In solchen Phasen liest man die Schritte besser als die Reden.