Skopjes Taxifahrer kurz vor einem Protest: illegale Taxameter und Fahrer ohne Lizenz
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Rakete, mit der Moskau ganz Europa schreckte, ist ihrem Ende vielleicht näher, als sie zugeben will. Laut dem Institut für Kriegsstudien, das sich auf ukrainische Geheimdienstanalysen beruft, hat Russland seine Bestände der ballistischen Mittelstreckenrakete "Oreschnik" aufgebraucht und besitzt womöglich nur noch eine einsatzfähige Einheit.
Die Chronologie ist aufschlussreich. Nach dem ersten Einsatz gegen Dnipro im November 2024 ordnete Putin die beschleunigte Produktion von vier weiteren Raketen an. Drei davon wurden 2026 abgefeuert - eine in der Region Luhansk, zwei in der Region Kiew - während ein Start im Mai in der Region Donezk angeblich fehlschlug. Wenn von vier neuen Raketen drei bereits verbraucht sind, beginnt die "Wunderwaffe" wie eine begrenzte Ressource auszusehen.
Es gibt auch ein interessantes Detail. Laut Dokumenten, die der ukrainischen Analyse angeblich vorliegen, umgingen russische Rüstungsbetriebe die Qualitätskontrollprotokolle, um die vom Kreml gesetzten Fristen einzuhalten. Das Ergebnis: ein Defekt in einem Kreiselinstrument aus der Sowjetzeit im Navigationssystem, das eine Abweichung vom Ziel von "mehreren Dutzend Kilometern" verursachen konnte. Eine Waffe, die um Dutzende Kilometer verfehlt, ist kein Präzisionsschlag - sie ist eine Lotterie mit schrecklichen Folgen.
Das Institut hatte bereits zuvor eingeschätzt, dass die Drohungen mit der "Oreschnik" teils als psychologischer Druck funktionieren, wobei Putin die Angriffe selbst als "Tests" beschreibt. Und hier ist die Lektion, die der Balkan gut kennt: Die lauteste Waffe ist oft genau die, der nicht einmal der traut, der sie in der Hand hält. Wenn eine Macht anfängt, mit Angst statt mit Ergebnissen zu marschieren, ist das meist ein Zeichen von Schwäche, verpackt als Macht.
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