Hauptverdächtiger im Mordfall Dukjandžik im Kosovo festgenommen - nach dem zweiten wird weiter gefahndet
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Am 18. September heiratete Paloma Vega-Penichet in der Kirche San Bernardino de Siena in Velada bei Toledo José María Castañé Echevarría. Die Braut ist eines der vier Kinder von Jorge Vega-Penichet, Generalsekretär des Energie- und Baukonzerns Acciona, und Paloma Domecq Urquijo. Der Bräutigam ist der Sohn des Unternehmers José María Castañé Ortega. Gefeiert wurde anschließend auf einem nahegelegenen Landgut.
In solchen Familien wird eine Hochzeit leicht zur Machtdemonstration. Paloma wählte den umgekehrten Weg. „Design war schon immer Teil meines Lebens“, sagte sie und beschreibt ihren Stil als „ziemlich einfach“: Schwarz und Weiß, mit „extremem Minimalismus“. Das Kleid stammt von Navascués, einem spanischen Brautmodenatelier, das Cristina Martínez-Pardo Cobián vor mehr als vier Jahrzehnten gründete.
Das Kleid ist aus natürlichem Seidenkrepp, mit einem Neckholder-Ausschnitt und eingesetzten gestickten Blumendetails. Einen Schleier gab es nicht: Stattdessen trug sie ein Cape aus Tüll, und am Hals eine auffällige dreidimensionale Blumenkette. In den Händen hielt sie einen Strauß aus Dahlien und Magnolienblättern, eine herbstliche und etwas unerwartete Wahl für eine Braut, die auf eine Schwarz-Weiß-Ästhetik besteht.
Das Paar tanzte einen klassischen Walzer, unter den Gästen waren die Marquis von Castell-Moncayo, Claudia Osborne und Kari Lapique. Anders gesagt: Der Minimalismus steckte im Kleid, nicht in der Gästeliste.
Darin liegt auch eine Lehre für Hochzeiten überhaupt. Minimalismus ist kein Rabatt. Seidenkrepp, geschneidert in einem Atelier mit vier Jahrzehnten Erfahrung, ist kaum eine billige Entscheidung, nur eine leise. Eine Braut, die bewusst auf den Schleier verzichtet, sagt mehr als ein ganzer Saal voller Blumen. Käme so eine Hochzeit bei uns ohne Kommentar der Tanten durch?
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