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Tresor mit Gold in Polog, Lebensmittelinspektorin festgenommen, Minen um Strumica, Aufstand in der SDSM

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Tresor mit Gold in Polog, Lebensmittelinspektorin festgenommen, Minen um Strumica, Aufstand in der SDSM

Ein Tresor für 160.000 Euro und zehn Monate bis zur Verbindung

Der größte Coup einer Einbruchsserie in Polog: ein Tresor mit Goldschmuck, Waffen und Munition, aus einem Haus in Dolno Palčište getragen, Wert rund 160.000 Euro. Die Polizei in Tetovo hat Strafanzeige gegen vier Personen erstattet, wegen zehn Delikten - vier schwere Diebstähle und sechs Versuche. Die Route reicht von einem Wettbüro in Tearce bis zu einer Tankstelle in Pirok. Allein die beiden Häuser in Dolno Palčište verloren rund 230.000 Euro. Die Einbrüche haben Menschen begangen, die jetzt mit Initialen genannt werden; wer schuldig ist, entscheidet das Gericht. Aber zwischen dem ersten und dem letzten Einbruch im selben Dorf lagen zehn Monate.

Kontrollen: ein Prüfbericht mit Preisschild und eine Behörde ohne Personal

In Skopje wurde eine Inspektorin der Agentur für Lebensmittel und Veterinärwesen festgenommen, nach bislang inoffiziellen Informationen. Das mutmaßliche Schema ist simpel: Man verlangt Unterlagen, die das Verfahren gar nicht braucht, und macht den positiven Prüfbericht von Geld abhängig. Die Summe ist nicht bekannt. Bis zu einem Urteil ist sie verdächtig, nicht verurteilt. Parallel dazu fand eine Prüfung der Staatlichen Marktaufsicht ein Fahrzeug auf dem Schrottplatz, ein negatives Prüfurteil und nur 5 von 14 besetzten Stellen für Produktsicherheit. Die Tests für sichere Produkte bezahlen ausländische Projekte. Wenn beide Kontrollen hinken - wer garantiert dann eigentlich, was im Regal steht?

Kapištec und Prilep: Anzeigen, die auf einen Anlass warten

Ein Böller setzte im Skopjer Park Kapištec einen Baum in Brand, das Feuer hätte beinahe die Wohnblöcke und Trafostationen erreicht. Die Anwohner sagen, sie melden die Pyrotechnik täglich. Es brauchte einen brennenden Baum, damit der Fall zur Nachricht wurde. In Prilep wiederum sind die Straßenhunde Liska, Poko und Šarka verschwunden: Sie wurden eingefangen, im Tierheim sind sie aber nicht. Die Tierschutzorganisation „Anima Mundi“ verlangt vom kommunalen Betrieb „Komunalec“ die Unterlagen und fragt, wer über ihr Schicksal entschieden hat.

Sofia: Die EU darf an den Tisch, die Bedingungen bleiben

Außenminister Timčo Mucunski forderte, dass die EU bei jedem künftigen Gespräch mit Bulgarien dabei ist, weil das Vertrauen, so sagt er, fehlt. Das bulgarische Außenministerium schlug die Tür nicht zu. Die Antwort ist trotzdem bekannt: Der Beitritt sei eine europäische Frage mit festgelegten Regeln, und Mazedonien müsse seine Verpflichtungen erfüllen. Der Kernpunkt bleibt die Aufnahme der Bulgaren in die Verfassung. Skopje bestreitet diese Änderung nicht, verlangt aber Garantien, dass danach keine neuen bilateralen Bedingungen folgen. Vier Jahre nach dem Konsens vom Juli 2022 sind sich beide Seiten nur in einem einig: Sie trauen einander nicht.

SDSM im Krieg mit sich selbst

Die Plattform „12.05 Gespräche über die Zukunft“ forderte Parteichef Venko Filipče öffentlich zum Rücktritt auf, er nannte sie „ZNAM 2.0“ - eine Anspielung auf eine frühere Abspaltung. Igor Ivanovski behauptet, es gebe eine abgesprochene Politik zwischen Regierung und Opposition. Filipče sagt, die Plattform wolle „die Partei mit einem Putsch übernehmen“. Beweise legte keine Seite vor. Der frühere Funktionär Esad Rahić warnt, der SDSM könne das Schicksal der griechischen PASOK ereilen. Während sich beide Lager vorwerfen, heimlich für die Regierung zu arbeiten, muss die Regierung nur zusehen.

Minen, Milch und Land, das ernährt

Bei der öffentlichen Anhörung in Strumica war die Botschaft kurz: keine Mine, auf keinen Fall. Der Entwurf des Raumordnungsplans bis 2040 enthält fünf Standorte für Metallminen, darunter Ilovica-Štuka und Kazandol. Zivilgesellschaftliche Organisationen haben der Regierung bis zum 29. September Zeit gegeben, die Konzessionen für Ilovica-Štuka zu entziehen. Das Ministerium beschwichtigt: nur ein Entwurf. In Pelagonien wiederum gehen die Viehzüchter auf die Straße: ein Liter Milch für 23 Denar, und die Prämie seit Juli letzten Jahres fehlt. Der Minister zählt 90 Prozent ausgezahlte Subventionen, die Züchter sagen, sie hätten nicht einmal die Hälfte bekommen. Am Mittwoch bei Topolčani zeigt sich, wessen Zahl lauter ist.

Zwei Bauregeln in einer Stadt, die sich an 1963 erinnert

Experten fordern eine einzige Regel fürs Bauen, denn Standards aus den 1980er-Jahren und die Eurocodes gelten seit zehn Jahren parallel. In einer Stadt, die sich an das Erdbeben von 1963 erinnert, dürfte das keine rein technische Frage sein.

Die Welt: Taiwan auf dem Tisch, Drohnen über der Ukraine, Serbien bleibt sitzen

Xi Jinping legte im Weißen Haus Taiwan auf den Tisch: Die Handelswaffenruhe wurde um zwei Monate verlängert, ein großer Deal blieb aus, und ein Waffenpaket über 14 Milliarden Dollar liegt auf Eis. Auf dem Balkan wissen wir, wie es aussieht, wenn Großmächte über das Territorium anderer verhandeln, ohne dessen Menschen am Tisch. In der Ukraine schlug eine Drohne in ein 25-stöckiges Hochhaus in Kiew ein, in Saporischschja brannte ein medizinisches Zentrum, während die Abfangquote gegen Russlands Düsendrohnen von über 90 auf 60 Prozent fiel. Bei der UNO verließen Dutzende Delegationen die Rede Netanjahus, die serbische blieb sitzen - Belgrad und Israel verbindet heute auch eine Drohnenfabrik.

Wissenschaft und Studententickets ohne Papierkram

Mazedonien ist zum ersten Mal Teil der Europäischen Nacht der Forschenden, mit über 85 kostenlosen Veranstaltungen in vier Städten, und die Ministerin rühmte sich mit 773 Millionen Denar für die Wissenschaft. Ob eine Nacht reicht, damit junge Forschende hierbleiben, ist eine andere Frage. In Skopje läuft der kostenlose Nahverkehr für Studierende jetzt über einen QR-Code, ohne Formulare und Stempel, weil der Verkehrsbetrieb JSP und die Universitäten die Daten selbst austauschen.

Sport: Bardhi, Klopp und die Handballerinnen

Bardhi will eine volle Arena gegen die Schweiz und warnt, dass sich in Skopje niemand wohlfühlt, während Klopp mit einem Remis debütierte und Ronaldo mit 41 aus sechs Metern vergab. Überzeugender lief es im Handball: die Handballerinnen des neuen Nationaltrainers Marković überrollten Serbien, und der Verband will, dass Mazedonien die EHF EURO 2034 ausrichtet. Vardar dagegen bekam eine letzte Verwarnung wegen Gegenständen, die von den Tribünen geworfen wurden.

Der schwerere Teil des Tages dreht sich um Kontrolle: eine Inspektorin, die mutmaßlich Prüfberichte verkauft, eine Behörde mit weniger als der Hälfte besetzter Stellen, Anzeigen wegen Böllern, die auf einen Brand warten, und Einbrüche, die nach zehn Monaten verknüpft werden. Kontrolle existiert auf dem Papier. Die Frage ist, wer sie ausübt, wenn niemand hinsieht.

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