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Paz Vega mit 50: Regisseurin des eigenen Films, nicht mehr Nebenrolle im fremden

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Paz Vega mit 50: Regisseurin des eigenen Films, nicht mehr Nebenrolle im fremden

Die spanische Schauspielerin Paz Vega, mit 50 Jahren und kürzlich nach 25 Ehejahren geschieden, gibt ein Interview, das weniger wie ein Geständnis klingt und mehr wie eine Unabhängigkeitserklärung. „Ich habe beschlossen, die Kontrolle über mein Leben zu übernehmen und die Regisseurin meines eigenen Films zu sein“, sagt sie - ein Satz, der leicht auf einer Kaffeetasse enden könnte, in ihrem Fall aber durch Taten gestützt wirkt.

Vega spricht nicht nur über Veränderung - sie macht sie. Sie steckt in der Vorproduktion ihres zweiten Regieprojekts „Ana no“, dessen Dreh am 12. Oktober beginnt. Gleichzeitig nimmt sie an „MasterChef“ teil, einer Erfahrung, die sie als therapeutisch und anstrengend beschreibt. Eine Frau, die mit einem halben Jahrhundert eine neue Karriere aufbaut, statt die alte zu verteidigen - das ist eine Geschichte, die mehr wert ist als jede Aussage darüber, wie „das Leben mit 50 beginnt“.

„Ich bin an einem Punkt, an dem ich mit viel Begeisterung, mit Freude, mit Willen und mit Licht in die Zukunft schaue“, fügt die Schauspielerin hinzu. Es ist leicht, solche Worte als Prominenten-Marketing abzutun, das Optimismus verkauft. Aber der Unterschied ist, dass diesmal ein konkreter Zeitplan dahintersteht - ein Drehdatum, ein neuer Film, neue Arbeit. Wenn Worte ein Datum haben, sind sie nicht mehr nur ein schöner Satz.