Skip to content

Coca de San Juan: der sommerliche spanische Kuchen, dessen Geheimnis keine Zutat ist, sondern Geduld

1 Min. Lesezeit
Teilen
Coca de San Juan: der sommerliche spanische Kuchen, dessen Geheimnis keine Zutat ist, sondern Geduld

Coca de San Juan ist ein traditioneller spanischer Sommerkuchen, der für die Johannisnacht am 23. Juni gebacken wird, wenn die Sommersonnenwende gefeiert wird. Ein weicher, briocheähnlicher Teig, verziert mit kandierten Früchten, Pinienkernen und Creme - ein Dessert, das im küstennahen Spanien mit der Familie vor Lagerfeuern und Feuerwerk geteilt wird. Es sieht nach Restaurantarbeit aus, wird aber tatsächlich zu Hause gemacht.

Für den Teig brauchen Sie 500 g Mehl, 100 g Zucker, ein Ei, 25 g frische Hefe, 190 ml Milch, 150 g Butter, etwas Salz und geriebene Zitronenschale. Die Creme wird aus 200 ml Milch, 40 g Zucker, zwei Eigelb, 12 g Speisestärke und einer Zimtstange gemacht. Obenauf kommen Pinienkerne, kandierte Früchte und Zucker.

Zuerst macht man die Creme und lässt sie abkühlen. Die Hefe wird in der Milch aufgelöst, mit dem Mehl, dem Ei, Salz, Zucker und der Zitronenschale vermengt, dann etwa fünfzehn Minuten geknetet, wobei die Butter nach und nach hinzukommt. Es folgt das erste Aufgehen von ein bis zwei Stunden, bis sich der Teig verdoppelt.

Danach wird der Teig zu einem Oval geformt, es werden Einschnitte gemacht, in die die Creme gespritzt und mit Pinienkernen bestreut wird. Ein zweites Aufgehen von etwa zwei Stunden, dann Backen bei 190 Grad für dreißig bis fünfunddreißig Minuten. Serviert wird er gekühlt. Das Geheimnis ist keine teure Zutat - es ist die Geduld zwischen den beiden Gärungen. Wie bei vielen guten Dingen in der Küche ist die Zeit das wichtigste Gewürz.