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Taormina: das sizilianische Städtchen mit Blick auf den Ätna, wo Luxus in Erinnerung gemessen wird

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Taormina: das sizilianische Städtchen mit Blick auf den Ätna, wo Luxus in Erinnerung gemessen wird

Taormina ist jener seltene Ort, an dem Natur und Pracht darum wetteifern, was länger in Erinnerung bleibt. Das sizilianische Städtchen, an einen Felsen über dem Ionischen Meer geklammert, mit Blick auf den Vulkan Ätna, zieht seit Jahrhunderten Künstler, Reisende und - in letzter Zeit - Prominente an, die einen eleganten Ort zum Verstecken suchen.

Das Herz der Stadt ist das Antike Theater, ein griechisch-römisches Amphitheater mit einer Akustik, die noch heute Konzerte beherbergt, und von seinen Rängen fällt der Blick zugleich auf das Meer und den Vulkan. Direkt unterhalb der Stadt liegt Isola Bella, eine kleine geschützte Insel, die bei Niedrigwasser durch einen schmalen Sandstreifen mit dem Festland verbunden ist - türkisfarbenes Wasser und Strände mit feinen Kieseln. Wer Adrenalin sucht, erreicht die Vulkanzonen des Ätna per Seilbahn bis 2.500 Meter, geführte Touren gehen höher hinauf.

Man kommt mit Direktflügen zum Flughafen Catania, etwa 65 Kilometer entfernt, dann weiter mit Bus oder Mietwagen. Der historische Kern ist für Fahrzeuge gesperrt - man geht zu Fuß, was keine Strafe ist, wenn jede Straße zu einem weiteren Anblick führt. Für einen Aufenthalt werden zwei bis drei Tage empfohlen.

Die Küche ist eine eigene Geschichte: mit Ricotta gefüllte Cannoli, Pasta „alla Norma“ mit blauen Auberginen, Weißwein „Grillo“ mit Meeresfrüchten. Die Hotels sind von der Sorte, die auf Postkarten enden - das „Belmond Grand Hotel Timeo“, wo kürzlich Tamara Falco wohnte, oder der „Four Seasons San Domenico Palace“. Taormina ist kein günstiges Reiseziel, aber eines von denen, die einen überzeugen, dass manche Orte einfach wert sind, was sie verlangen.