Jugendliche verwüsteten den Spielplatz „Patrik“ in Aerodrom: Wo stehen wir alle in dieser Geschichte?
24.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Männer-EHF Champions League erweitert sich ab der Saison 2026/27 von 16 auf 24 Teams, aufgeteilt in sechs Vierergruppen. Das bestätigte Teilnehmerfeld versammelt die üblichen Mächte - Barcelona, PSG, Magdeburg, Veszprém, Kiel, Aalborg - aber auch mehrere Balkanvertreter, darunter Partizan und Vardar. Mehr Teams bedeuten mehr Spiele, mehr Geld und mehr Raum für Überraschungen, aber auch eine größere Kluft zwischen den Giganten und denen, die nur zum Mitmachen kommen. Die Frage bei jeder solchen Erweiterung ist dieselbe: Macht das Wachstum den Wettbewerb besser oder nur länger?
Beim Final Four in Köln besiegte Barcelona die Füchse Berlin mit 37:34 und holte seinen rekordverdächtigen 12. Titel in der Champions League. Im Spiel um Platz drei bezwang Magdeburg Aalborg mit 32:26. Zum MVP wurde Barcelonas Rückraummitte Domen Makuc gewählt, während Mathias Gidsel von den Füchsen mit 161 Toren bester Torschütze wurde - ein Saisonrekord aller Zeiten. Das Halbfinale zwischen Magdeburg und den Füchsen lockte 20.122 Zuschauer in die LANXESS-Arena, eine Rekordkulisse. Die Zahlen sind beeindruckend, aber dahinter steht dieselbe Wahrheit - an der Spitze des europäischen Handballs drehen sich weiterhin dieselben paar Namen.
Die Frauen-EHF EURO 2026 findet vom 3. bis 20. Dezember statt, und zwar zum ersten Mal in der Geschichte mit fünf Gastgeberländern - Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei. Gruppe C wird in Antalya gespielt, wo Gastgeber Türkei das gesamte Turnier gegen Griechenland eröffnet. Die Ausweitung der Gastgeberzahl zeigt Ehrgeiz, aber auch eine logistische Herausforderung, wie sie der Handball selten gesehen hat. Für Fans aus der Region ist das eine weitere Wintergeschichte, die es zu verfolgen lohnt, besonders angesichts dessen, wie nah uns der türkische Gastgeber ist. Ob mehr Gastgeber auch mehr Publikum bedeuten oder nur mehr leere Sitze - das wird der Dezember zeigen.
Nach vier Jahren Pause kehrt RK Vardar offiziell in die elitäre EHF Champions League zurück. Für einen Klub, der einst den stärksten Vereinstitel Europas gewann, ist diese Rückkehr mehr als eine Sportnachricht - es ist der Versuch, einen Teil einer verlorenen Identität zurückzugewinnen. Am 10. August startet Vardar den Verkauf von Dauerkarten für die Champions League und für die heimische Meisterschaft. Fans, die sich an andere Zeiten erinnern, bekommen nun einen Grund, die Arena wieder zu füllen. Die Frage ist, ob der Klub hinter der Marke auch einen Kader hat, der der Gesellschaft würdig ist, in die er eintritt, oder ob die Rückkehr vorerst nur auf dem Papier steht.
Eurofarm Pelister hat die Ankunft des serbischen Nationalspielers Aleksa Kolaković angekündigt, eines neuen Rückraummannes mit in Frankreich gesammelter Erfahrung. Der Klub aus Bitola macht klar, dass das Ziel nicht nur die Teilnahme ist, sondern der Aufbau von Meisterschaftsambitionen. Die Verpflichtung eines Spielers mit Nationalmannschaftserfahrung ist ein Signal, dass Pelister ein ernsthafter Konkurrent in der heimischen Super League sein will, wo das Derby gegen Ohrid bereits in der ersten Runde angesetzt ist. Der mazedonische Handball braucht seit Langem mehr als einen starken Klub. Wenn Vardar und Pelister gleichzeitig ihr Niveau heben, kann die heimische Meisterschaft endlich Derbys bekommen, die sehenswert sind.
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Gidsel brach den Rekord, blieb aber ohne Titel, Kiel fiel nach 33 Jahren, und unsere Jugendlichen brachten historisches Gold nach...
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