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Skopje hat die niedrigste Miete unter den Hauptstädten - aber die Zahl lügt ohne den Lohn daneben

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Skopje hat die niedrigste Miete unter den Hauptstädten - aber die Zahl lügt ohne den Lohn daneben

Skopje hat die niedrigste Durchschnittsmiete unter den europäischen Hauptstädten - rund 470 Euro für eine Zweizimmerwohnung, laut einer Eurostat-Studie, die 40 europäische Städte in der zweiten Jahreshälfte 2025 erfasst. Dahinter liegt Pristina mit 520 Euro.

Am anderen Ende der Liste steht London mit unglaublichen 3.050 Euro im Monat, gefolgt von Dublin und Stockholm mit je 2.650, Oslo mit 2.550, Paris mit 2.500 und Berlin mit 1.750 Euro. Die Studie bezieht sich auf unmöblierte Wohnungen in gutem Zustand, ohne Nebenkosten.

Auf den ersten Blick eine Nachricht zum Stolzsein - das günstigste Leben auf dem Kontinent. Aber die Zahl lügt, wenn man ihr nicht noch eine zur Seite stellt: den Lohn. Eine Miete von 470 Euro ist nur „niedrig“, bis man sie mit dem mazedonischen Durchschnittslohn vergleicht, der weit unter dem westeuropäischen liegt.

Ein Londoner, der 3.050 Euro zahlt, verdient ungleich mehr als ein Skopjer, der 470 zahlt. Die Frage ist nicht, wie viel die Wohnung kostet, sondern wie viel vom Lohn dafür draufgeht. Und nach diesem Maßstab - dem Verhältnis von Miete zu Einkommen - ist Skopje nicht mehr die günstigste Stadt, sondern nur eine weitere, in der das Dach über dem Kopf einen immer größeren Teil des Monatseinkommens verschlingt.