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Polizist aus Čaška schoss auf einer Familienfeier mit der Pistole - suspendiert und angeklagt

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Polizist aus Čaška schoss auf einer Familienfeier mit der Pistole - suspendiert und angeklagt

Ein Polizeibeamter der Grenzüberwachungsstation in Čaška sieht sich einer Strafanzeige und einer sofortigen Suspendierung gegenüber, nachdem er während einer Familienfeier mit seiner Dienstwaffe geschossen hatte. Nach Angaben des Innenministeriums feuerte er mehrere Schüsse ab und gefährdete damit die Sicherheit aller Anwesenden auf dem Fest.

Wer die Bürger vor Waffen schützen soll, schoss selbst mitten in einer Feier. Genau deshalb ist dieser Fall kein gewöhnlicher Vorfall - er ist ein Test, ob die Institution ihre eigenen Regeln auch auf die eigenen Leute anwendet. Bisher ist die Reaktion, zumindest auf dem Papier, schnell: Der Fall wurde an die spezialisierte Abteilung zur Verfolgung von Straftaten durch Polizeibeamte bei der Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität und Korruption weitergeleitet.

Neben der Strafverfolgung sieht sich der Polizist auch Disziplinarmaßnahmen und der Entfernung vom Dienst für die Dauer des Verfahrens gegenüber. Die Anzeige lautet auf Herbeiführung einer gemeinen Gefahr - ein Artikel des Strafgesetzbuchs, der genau eine solche Situation beschreibt: das Abfeuern einer Waffe dort, wo sich Menschen befinden.

Die Frage, die bleibt, ist, ob der Fall zu Ende geführt wird oder still in den Schubladen verschwindet, wie es zu geschehen pflegt, wenn der Angeklagte eine Uniform trägt. Das Innenministerium hat diesmal sichtbar und schnell reagiert - das ist gut. Doch der wahre Test ist nicht die Suspendierung, sondern das Urteil. Und das steht noch aus.