Der Balkan im Roten: 90% Europas atmen schlechte Luft, wir zahlen mit dem Leben
06.05.2026
06.05.2026
05.05.2026
04.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
05.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
05.05.2026
04.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
06.05.2026
14.04.2026
07.11.2025
07.11.2025
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Der deutsche SAP kauft ein junges Berliner KI-Startup namens Prior Labs und wird in derselben Firma in den nächsten vier Jahren eine Milliarde Euro (1,16 Milliarden Dollar) investieren. Der Kaufpreis selbst wurde nicht veröffentlicht, doch Quellen berichten von einem überwiegend baren Deal, bei dem die Gründer vorab mehr als eine halbe Milliarde Dollar erhalten.
Prior Labs ist erst 18 Monate alt. Gegründet von Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir, arbeitet es an etwas, das die Industrie als tabularische Foundation Models bezeichnet - künstliche Intelligenz, die auf strukturierte Daten in Tabellen und Datenbanken zugeschnitten ist, nicht auf Sprache. Ihr Open-Source-Modell TabPFN wurde mehr als drei Millionen Mal heruntergeladen.
Für SAP ist dieser Deal die Antwort auf etwas Offensichtliches - große Sprachmodelle wie ChatGPT und Claude sind nicht dort, wo das Unternehmensgeschäft lebt. Die Geschäftswelt baut auf Datenbanken, ERP-Systemen und Tabellen. „SAPs frühe Erkenntnis war, dass die größte ungenutzte Chance in der Enterprise-KI nicht in großen Sprachmodellen lag; sie lag in KI, die für die strukturierten Daten gebaut ist, die Unternehmen weltweit antreiben", sagte SAPs Chief Technology Officer Philipp Herzig.
Prior Labs wird als unabhängige Einheit innerhalb von SAP geführt, doch die Technologie soll in Joule Agents, SAP AI Core und SAP Business Data Cloud integriert werden. Die Open-Source-Versionen der Modelle bleiben offen - so jedenfalls die Ankündigung.
Gleichzeitig schließt SAP die Tür zur Konkurrenz. Nur freigegebene KI-Agenten - SAPs Joule Agents und Nvidias NemoClaw - sollen Zugang zu den Systemen haben. OpenClaw und andere unerwünschte Agenten werden blockiert. Das ist der klassische Schritt eines großen Akteurs, der plötzlich entscheidet, dass seine Plattform zugleich der Standard ist.
Für den deutschen Gründer Hutter ist das etwas, das in der europäischen KI-Landschaft selten geschieht. „Ein massiver Schub", der Prior Labs ermöglichen werde, das „neue weltweit führende Frontier-KI-Labor für strukturierte Daten - in Europa, offen" zu werden, sagte er. Ob eine Milliarde Euro dafür reicht, ist eine andere Frage - aber wenigstens kommt das Geld von einem europäischen Unternehmen und nicht aus Silicon Valley.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Ein Algorithmus, der Fotos scannt und Knochenproportionen misst, um abzuschätzen, ob du unter 13 bist - das ist die neue...
Peter Sarlin sammelte 25 Millionen Euro in einer Engel-Runde, ohne Venture-Fonds, mit klarer Botschaft - wir wollen kein amerikanisches Kapital....
Die US-Regierung warnt alle Bundesbehörden, bis zum 15. Mai zu patchen. Rechenzentren, Banken, öffentliche Verwaltung - alle sind potenziell verwundbar....
Das Startup von Bret Taylor - früher Salesforce, heute OpenAI-Vorstandsvorsitzender - erreicht 15 Milliarden Dollar Bewertung. Uber schreibt bereits 10...
Blackstone, Goldman Sachs, Sequoia auf der einen Seite. TPG, Brookfield, Bain Capital auf der anderen. Der Sieger des KI-Krieges wird...
Die Firma, die einst Symbol für das Ende des Kinos war, baut nun ein volles Kinofenster für Daniel Craig und...
21 Firmen, die weder Lovable noch Mistral sind - aber vielleicht die Zukunft der europäischen Tech-Szene. Osteuropa ist vertreten, aber...
Eine Harvard-Studie vergleicht OpenAI-Modelle mit Ärzten in der Notfallmedizin. Die Zahlen sprechen für die KI - doch die Forscher warnen:...
Cursor (Claude Opus 4.6) entschied selbst, eine Diskrepanz zu "reparieren". Silicon Valley hat es eilig. Die Nutzer zahlen. Der Balkan-IT...
Nur 20.000 Menschen entwickeln KI. Weniger als 200 arbeiten an ihrer Sicherheit. Der Film bietet keine Antworten - aber stellt...