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Štip bekommt bis September endlich ein regionales Notfallzentrum - ein Versprechen, das man sich merken sollte

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Štip bekommt bis September endlich ein regionales Notfallzentrum - ein Versprechen, das man sich merken sollte

Eine Idee, die seit Jahren besteht, aber immer an derselben Stelle hängenbleibt - dem Mangel an Personal und Raum. Nun, sagt das Klinische Krankenhaus in Štip, wird das regionale Notfallzentrum endlich spätestens bis September öffnen und Patienten aus der östlichen und südöstlichen Region mit lebensbedrohlichen Zuständen versorgen.

Das Zentrum wird 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche arbeiten, als chirurgische und internistische Notfalleinheit für Kinder und Erwachsene. „Die Patienten werden zunächst zur Diagnostik aufgenommen und dann nach Bedarf behandelt", erklärt die stellvertretende Direktorin Biljana Eftimova. Direktor Vladko Zahariev fügt hinzu, dass das Konzept seit Jahren besteht, aber gerade wegen unzureichendem medizinischem Personal und ungeeignetem Raum aufgeschoben wurde.

Was hat sich geändert? Durch Umbauten - unter anderem einen modularen Bau für das System „Mein Termin" - wurde Raum frei, sodass die Umsetzung nun möglich wurde. Um das Personalproblem zu lösen, schaltete das Krankenhaus im vergangenen Monat eine Ausschreibung für 25 Stellen.

Auf dem Papier ist das eine gute Nachricht für Ostmazedonien - eine Region, die jahrelang auf ein anständiges Notfallzentrum gewartet hat. Doch Versprechen zur Gesundheitsinfrastruktur haben in diesem Land eine lange Geschichte des Aufschiebens. „Spätestens bis September" ist eine Frist, die man sich merken sollte - nicht um heute zu feiern, sondern um im Oktober zu fragen, ob es wirklich geöffnet hat. Denn die Lücke zwischen einer Ankündigung und einer offenen Tür wird im mazedonischen Gesundheitswesen oft in Jahren gemessen.