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Eine bulgarische Stiftung kündigt eine Blockade von drei Grenzübergängen an: Den Preis zahlen die Bürger

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Eine bulgarische Stiftung kündigt eine Blockade von drei Grenzübergängen an: Den Preis zahlen die Bürger

Die Spannungen zwischen Skopje und Sofia erhalten eine neue Front. Die bulgarische Stiftung „Mazedonien" hat angekündigt, am Sonntag die drei Grenzübergänge zwischen Bulgarien und unserem Land zu blockieren, mit einer Botschaft an Premier Hristijan Mickoski.

Eine Grenzblockade ist kein gewöhnlicher Protest - es ist ein Akt, der die einfachen Menschen auf beiden Seiten direkt trifft. Fahrer, Reisende, Spediteure und Familien, die übers Wochenende reisen, werden diejenigen sein, die den Preis einer politischen Geste zahlen, während die Organisatoren Punkte und Schlagzeilen sammeln. So ist es immer, wenn Symbolik auf dem Rücken des Bürgers ausgetragen wird.

Die Nachricht kommt in derselben Woche, in der in Skopje bulgarische Diplomatenfahrzeuge in Brand gesetzt wurden - eine Verkettung von Ereignissen, die sich schwer als Zufall bezeichnen lässt. Die Beziehungen zwischen den beiden Staaten sind ohnehin angespannt, und jeder solche Schritt, von welcher Seite er auch kommt, gießt Öl in ein Feuer, das längst schwelt. Wer gewinnt wirklich bei all dem? Sicher nicht der, der am Sonntag an einer blockierten Grenze in der Schlange warten wird.