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Die Sonnencreme-Fehler, die wir alle machen - selbst wenn wir denken, wir bräuchten sie nicht

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Die Sonnencreme-Fehler, die wir alle machen - selbst wenn wir denken, wir bräuchten sie nicht

Wir tragen Sonnencreme am Strand auf und denken, wir sind fertig. Dermatologen sagen, genau diese Logik kostet uns am meisten - die größten Fehler beim Sonnenschutz machen wir gerade dann, wenn wir denken, wir bräuchten ihn nicht.

Der erste Fehler ist, den Schutz zu überspringen, wenn wir drinnen sind. Glas blockiert den Großteil der UVB-Strahlen, die Sonnenbrand verursachen - lässt aber UVA-Strahlung durch, die das Kollagen schädigt und die Haut altern lässt. „Obwohl wir drinnen sind, bleiben wir der Strahlung ausgesetzt", erklärt der Dermatologe Javier Pedraz. Dasselbe gilt für bewölkte Tage: Wolken mildern die Sonne nur teilweise und geben ein falsches Sicherheitsgefühl.

Der zweite verbreitete Irrtum ist, dass getönte SPF-Creme für sich allein genügt. In ausreichender Menge aufgetragen (die „Zwei-Finger"-Regel), wirken getönte Formeln unnatürlich, weshalb die Leute zu wenig auftragen. Die Empfehlung lautet, sie zu kombinieren - eine normale Schutzcreme, plus die getönte darüber. Das Eisenoxid in getönten Cremes schützt zusätzlich vor dunklen Flecken.

Der dritte ist der banalste: Wir tragen nicht nach. Experten raten zu Creme alle zwei Stunden. Und der letzte - Schutz ist keine saisonale Sache. „Selbst wenn du gebräunt bist, sind die Zellen geschädigt", sagt die Dermatologin Cristina García Millán. Es geht nicht darum, uns die Sonne zu vermiesen, sondern zu verstehen, dass der Schaden kumulativ ist - er sammelt sich still, Tag für Tag, ohne Schmerz, bis er eines Tages im Gesicht sichtbar wird.