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Vier freie Tage, zwei Grenzübergänge: wann genau man Richtung Griechenland losfahren sollte, um nicht kilometerlang festzustecken

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Vier freie Tage, zwei Grenzübergänge: wann genau man Richtung Griechenland losfahren sollte, um nicht kilometerlang festzustecken

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Ilinden fällt dieses Jahr auf Sonntag, den 2. August. Montag, der 3. August, wurde zum zusätzlichen arbeitsfreien Tag erklärt. Vier freie Tage gegen zwei Grenzübergänge - Evzoni und Dojran -, durch die fast alles muss, was Richtung griechische Küste aufbricht. Das Ergebnis ist vorhersehbar, und die Behörden kündigen es bereits an: kilometerlange Staus.

Die größte Fahrzeugwelle Richtung Griechenland wird am Freitag und den gesamten Samstag bis in die Mittagsstunden erwartet. Auf dem Rückweg wird der stärkste Andrang für Montagnachmittag und -abend prognostiziert, wenn alle gleichzeitig zurückfahren. Zusätzlichen Druck erzeugt der reguläre Wechsel der Pauschalreisen - die einen Gruppen fahren zurück, die anderen kommen im selben Moment an.

Der Stau beginnt nicht an der Grenze

Man muss Evzoni gar nicht erreichen, um ihn zu spüren. Schon heute Abend wurde an der Mautstelle bei Glumovo auf der Autobahn Skopje-Tetovo zeitweise etwa zwanzig Minuten gewartet. Viele Menschen fuhren Richtung Ohrid, Struga und Mavrovo. An der Mautstelle in Želino vor Tetovo gab es laut Reisenden keine nennenswerte Wartezeit - der Engpass ist also nicht die Straße selbst, sondern dieser eine konkrete Zahlpunkt.

Das ist eine Information, die jedem Reisenden nützt. Wenn eine Stelle an einem gewöhnlichen Freitag 20 Minuten Schlange erzeugt und eine andere auf derselben Strecke gar keine, dann ist das Problem nicht die Zahl der Autos - es ist die Kapazität der Mautstation. Und das löst man mit Organisation, nicht mit der Geduld der Fahrer.

Was Sie realistisch tun können

Der Rat der Behörden ist einfach, und viel hinzuzufügen gibt es nicht: Passen Sie Ihre Abfahrtszeit an. Fahren Sie Samstag früh los, vor Mittag, oder später am Sonntag - nur nicht gemeinsam mit allen anderen. Auf dem Rückweg meiden Sie, wenn möglich, den Montagnachmittag. Und nehmen Sie genug Wasser mit, denn Warten im Stau bei 40 Grad ist etwas völlig anderes als Warten im April.

Wer dieses Ritual jedes Jahr durchmacht, kennt es auswendig: Die längste Wartezeit ist nicht an der Schranke selbst, sondern auf den letzten zwei, drei Kilometern davor, wenn man sich nicht mehr bewegen kann und es niemanden gibt, bei dem man sich beschweren könnte. Bis dahin ist die einzige Variable, die Sie kontrollieren, die Uhrzeit der Abfahrt.