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Tuerkischer Minister warnt: Nach dem Iran koennte Israel die Tuerkei ins Visier nehmen

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Der tuerkische Aussenminister warnt: nach dem Iran koennte Israel die Tuerkei ins Visier nehmen. Netanyahu hat ein Komplex gegenueber Erdogan und kann politisch nicht ohne Feinde ueberleben, erklaerte Fidan, einen Tag nachdem Erdogan eine Militaraktion gegen Israel genehmigt hatte.

Fidan erklaert, dass die ausgewogene Regionalposition der Tuerkei das eigentliche Ziel des israelischen Drucks sei. Netanyahu hat einen Komplex gegenueber Erdogan und kann ihn nicht tolerieren. Die tuerkischen Bemuehungen, Frieden in der Region zu erhalten, halten die Tuerkei auf einem Niveau, auf dem Israel sie nicht destabilisieren kann, sagte der Minister.

Extreme Politiker auf Kollisionskurs

Wenn man durch Syrien, Gaza und Libanon schaut, stehen die extremen israelischen Politiken direkt im Gegensatz zu unseren. Deshalb zielen sie nicht auf uns, erklaert Fidan. Die Warnung ist konkret: Nach dem Iran kann Israel ohne einen Feind nicht ueberleben. Wir sehen, dass Netanyahu die Tuerkei als naechsten Gegner bezeichnen kann.

Erdogan hatte Israel zuvor Verbrechen in Palaestina und Libanon beschuldigt und 1,2 Millionen Vertriebene erwaehnt. Wenn die Tuerkei — ein NATO-Mitglied mit der zweitgroessten Armee des Buendnisses — tatsaechlich in eine direkte Konfrontation mit Israel eintritt, waeren die Folgen fuer die gesamte Region, einschliesslich des Balkans, unvorhersehbar.