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Diesel erreicht 99,50 Denar: Benzin fällt, doch die Rechnung zahlt alles, was transportiert wird

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Diesel erreicht 99,50 Denar: Benzin fällt, doch die Rechnung zahlt alles, was transportiert wird

Seit Mitternacht kostet Diesel 99,50 Denar pro Liter. Fünfzig Deni unter der dreistelligen Marke. Die Regulierungskommission für Energie beschloss, Diesel um einen Denar zu verteuern, während beide Benzinsorten um je zwei Denar billiger werden - EUROSUPER BS-95 liegt nun bei 91 Denar, EUROSUPER BS-98 bei 93 Denar.

Formal ist der Durchschnittspreis der Erdölprodukte gegenüber der Entscheidung vom 27. Juli um 1,24 Prozent gesunken. Formal ist Kraftstoff also billiger. Praktisch ist die Rechnung für jeden, der Diesel fährt - und das ist der größte Teil des Fracht- und Landwirtschaftsfuhrparks im Land - erneut höher.

Warum Benzin fällt und Diesel steigt

Die Referenzpreise auf dem Weltmarkt liefen auseinander: Benzin sank um 2,069 Prozent, Diesel sprang um 4,806 Prozent. Der Kurs des Denar zum Dollar stieg um 0,1423 Prozent. Die Kommission wandte eine gesenkte Verbrauchsteuer von 2 Denar je Liter für Benzin und 4 Denar je Liter für Eurodiesel an - ohne diese Senkungen sähe der Preis an der Zapfsäule heute anders aus.

Extraleichtes Heizöl für Haushalte kostet nun 98,50 Denar pro Liter, ein Anstieg um 50 Deni. Schweröl M-1 NS liegt bei 46,419 Denar je Kilogramm, um 1,68 Denar billiger.

Die psychologische Grenze und die tatsächliche

Es wird viel darüber geschrieben werden, was passiert, wenn Diesel die 100-Denar-Marke überschreitet. Das ist ein gutes Thema für eine Schlagzeile, aber schwache Ökonomie. Der Unterschied zwischen 99,50 und 100,50 Denar ist ein Denar. Der Unterschied zwischen Diesel vor einem Jahr und heute ist der, den man wirklich spürt - bei den Kosten eines Spediteurs, einer Bäckerei, die Brot ausliefert, eines Landwirts, der mit dem Traktor aufs Feld fährt.

Jede Dieselverteuerung wandert durch die gesamte Kette und bleibt am Ende beim Verbraucher stehen, denn Transport ist ein Kostenfaktor, den jedes Unternehmen weitergibt. Benzin, das um zwei Denar fällt, freut die Fahrer von Personenwagen. Diesel, der um einen Denar steigt, freut niemanden - er geht in den Preis von allem ein, was transportiert wird.

Ab dem 5. August gelten die neuen Preise. In zwei Wochen rechnet die Kommission erneut.