Erzbischof Stefan empfängt rumänische Kirchendelegation: 60 hohe Gäste im Kloster Sankt Panteleimon - internationale Normalisierung der MOK
03.05.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wenn TASS Vučić zitiert, hört Moskau aufmerksam zu. Und am 3. Mai 2026 brachten die meisten führenden russischen Portale einen Satz des serbischen Präsidenten: „Die Beziehungen zwischen EU und USA haben den Punkt ohne Wiederkehr erreicht." Die Aussage fiel im belgrader Fernsehen, Anlass - die Ankündigung des Pentagons, 5.000 amerikanische Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Der Punkt - nicht der Abzug, sondern seine politische Deutung.
Vučić ist ein Politiker, der genau bemisst, was er wem sagt. Der Satz „Punkt ohne Wiederkehr" ist keine diplomatische Panne. Keine Gefühlsreaktion. Es ist eine bewusste Formulierung, von der er wusste, dass Moskau sie schätzen und übernehmen würde. Der Kreml hat sein Interesse an dieser Botschaft - jeder Riss zwischen Berlin und Washington ist ein Sieg für Moskau. Deshalb stellten TASS, RIA Nowosti und alle großen russischen Portale es nach oben.
Die amerikanische Entscheidung, 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen, ist für sich genommen kein historisches Ereignis. Ähnliche Schritte gab es auch unter früheren US-Regierungen. Was diesen Vorgang besonders macht, ist der politische Kontext. Trump hatte die europäischen Verbündeten seit Monaten zur Kasse gebeten. Drohungen mit Zöllen auf europäische Autos, Aussagen, „die NATO funktioniert nicht", scharfe Wortwechsel mit Berlin und Brüssel. Der Truppenabzug kommt als symbolische Bestätigung all dessen.
Vučić warnt, Differenzen mit Washington könnten sich negativ auf die serbische Wirtschaft, Politik und das Geschäftsklima auswirken. Das ist eine realistische Einschätzung. Wenn Berlin und Washington in einem stillen Krieg stehen, zahlen kleine Länder zuerst. Der Balkan hängt immer von zwei Zentren ab - die Investitionen kommen aus Deutschland, der Sicherheitsschirm aus den USA. Wenn beide in verschiedene Richtungen gehen, wissen Skopje und Belgrad nie, welcher zu folgen ist.
Diesmal ist auch Moskau im Spiel. Russische Medien transportieren das aus einem anderen Grund - nicht zur Information, sondern zur Narration. Der Kreml wartet schon lange darauf, dass der Westen seine Differenzen offen zeigt. Seit Trump ihm die Tür öffnet, schreitet Moskau im eigenen Takt. Der Balkan wird, wie üblich, gezwungen sein, Partei zu ergreifen, ohne gefragt zu werden.
Die eigentliche Frage ist nicht, ob EU und USA sich zerstreiten - sondern ob sie schon zerstritten sind, nur leise. Die Zölle sind da. Die unterschiedlichen Positionen zur Ukraine sind da. Die unterschiedlichen Positionen zum Iran sind da. Die unterschiedlichen Positionen zu China sind da. Wenn Vučić „Punkt ohne Wiederkehr" sagt, lügt er vielleicht gar nicht. Er sagt vielleicht nur laut, was andere europäische Führer leise verstehen - der Westen ist kein einheitlicher Block mehr, jede Wahlkampagne am Boden bestätigt das, und der Balkan wird, wenn sich die neue geopolitische Karte öffnet, entscheiden müssen, ob er bei Berlin, bei Washington, bei Moskau oder irgendwo dazwischen steht.
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