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Brvenica wählt am 18. Oktober einen Bürgermeister: drei Monate Gemeinde mit Verwaltung, aber ohne Mandat

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Brvenica wählt am 18. Oktober einen Bürgermeister: drei Monate Gemeinde mit Verwaltung, aber ohne Mandat

Brvenica wählt am 18. Oktober einen Bürgermeister. Die Staatliche Wahlkommission verabschiedete den Zeitplan für die vorgezogene Kommunalwahl, einberufen nach dem plötzlichen Tod von Bürgermeister Jovica Ilievski.

Die Fristen stehen bereits: Einsicht und Schließung des Wählerverzeichnisses vom 22. August bis 10. September, Sammlung der Unterstützungsunterschriften vom 17. bis 31. August, Wahlkampf vom 21. September bis 16. Oktober. Die neue Gemeindewahlkommission wurde per Los bestimmt.

Der Vorsitzende der Kommission, Bojan Marichikj, erklärte, das Gremium bleibe seiner verfassungsmäßigen Rolle verpflichtet - Hüter des demokratischen Wahlrechts.

Ilievski von der VMRO-DPMNE gewann bei der Kommunalwahl im Vorjahr seine zweite Amtszeit, mit knappem Vorsprung vor dem Gegenkandidaten Hakim Ramadani. Dieser knappe Vorsprung ist das entscheidende Detail für das, was nun folgt. Brvenica ist eine Gemeinde, in der jede Stimme wirklich zählt und in der ein vorgezogenes Rennen das Bild vollständig verändern kann.

Die Regierung hatte zuvor die Information des Ministeriums für lokale Selbstverwaltung geprüft und festgestellt, dass die gesetzlichen Grundlagen für das Ende des Mandats vorliegen. Ministerpräsident Hristijan Mickoski betonte, das Verfahren müsse über das Parlament weitergeführt werden, mit der Erwartung einer Wahl im Herbst.

Der Mechanismus funktionierte - Tod des Bürgermeisters, Feststellung der Grundlagen, Zeitplan, Datum. Das ist eine gute Nachricht für eine Verwaltung, die selten gute Nachrichten hat. Doch die Geschichte hat eine zweite Seite: Eine Gemeinde wird fast drei Monate ohne gewählten Bürgermeister verbringen, genau in der Zeit, in der die Haushalte für das kommende Jahr vorbereitet werden.

Der achtzehnte Oktober ist das Datum. Bis dahin ist Brvenica eine Gemeinde mit Verwaltung, aber ohne politisches Mandat hinter den Entscheidungen.