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Schulden bei der Wasserrechnung? Bis Freitag ohne Zinsen: eine Erleichterung für Bürger, nicht für Institutionen - und ein Hinweis, dass das Inkasso hakt

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Schulden bei der Wasserrechnung? Bis Freitag ohne Zinsen: eine Erleichterung für Bürger, nicht für Institutionen - und ein Hinweis, dass das Inkasso hakt

Nur noch wenige Tage bis zum Ende der Aktion des öffentlichen Versorgers „Vodovod i kanalizacija" - Skopje, die es Schuldnern erlaubt, ausstehende Wasserrechnungen ohne aufgelaufene Verzugszinsen zu begleichen. Die Frist ist der 5. Juni. Bis dahin können Kunden einen Ratenvertrag abschließen und die Zusatzkosten umgehen.

Die Erleichterung gilt unabhängig davon, ob es sich um reguläre oder bereits eingeklagte Schulden handelt - und genau das lohnt sich zu nutzen, vor allem für Haushalte, die seit Jahren eine alte Rechnung mitschleppen, die durch die Zinsen von allein wächst. Für viele ist es gerade der Zins, nicht die Hauptforderung, der die Schuld unbezahlbar macht.

Ein Detail der Entscheidung verdient Aufmerksamkeit: Die Aktion gilt nicht für Organe der staatlichen und lokalen Verwaltung, staatliche Institutionen, Agenturen, Fonds und öffentliche Unternehmen. Mit anderen Worten - die Entlastung gilt dem einfachen Bürger, nicht den Institutionen. Was im Prinzip logisch und fair ist.

Dennoch werfen solche Aktionen eine leisere Frage auf. Wenn ein öffentlicher Betrieb Zinsen erlässt, nur um seine ausstehenden Schulden einzutreiben, ist das ein Eingeständnis, dass das Inkasso sonst nicht so funktioniert, wie es soll. Die Zinsamnestie ist willkommen für die, die sie nutzen - aber sie ist auch ein Hinweis, dass ein regulär laufendes System solche Kampagnen gar nicht bräuchte. Vorerst lautet der Rat für alle mit Wasserschulden schlicht: nutzen Sie die Frist bis Freitag, denn die nächste solche Gelegenheit garantiert niemand.