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Der Wet-Look, den die Hitze nicht ruinieren kann: weil das Haar schon aussieht, als käme es aus dem Wasser

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Der Wet-Look, den die Hitze nicht ruinieren kann: weil das Haar schon aussieht, als käme es aus dem Wasser

Es gibt eine Frisur, die der Sommer nicht ruinieren kann - weil das Haar schon aussieht, als käme es gerade aus dem Wasser. Der „Wet-Look” herrscht diese Saison wieder, und die Logik dahinter ist einfacher, als die Werbung uns glauben machen will: Statt gegen Feuchtigkeit und Schweiß zu kämpfen, nimmt man sie an und macht einen Stil daraus.

Die sauberste Version ist das streng nach hinten gekämmte Haar - der ganze Kopf mit einem starken, glänzenden Fixativ eingerieben, nach hinten geglättet. Sie sitzt perfekt auf kürzeren Schnitten und hebt sofort die Züge des Gesichts hervor. Von dort sind die Varianten zahllos: ein Dutt mit Seitenscheitel, zum Nacken gebundene Enden, ein hoher Zopf für Sommerabende, sogar ein „Wet-Punk” mit einer nach oben gestellten Tolle.

Das Geheimnis liegt nicht im Talent, sondern in den Produkten. Gel oder Schaum mit starkem Halt für den Glanz, ein Anti-Frizz-Spray, damit sich das Haar bei Feuchtigkeit nicht teilt. Der Markt ist voller Angebote - von Fenty Hair und Wella bis Kérastase und Moroccanoil - mit Preisen von rund zehn Euro bis über fünfzig. Und hier ist der Ort für etwas Skepsis: Man braucht kein Serum für 51 Euro, um das Haar zurückzuglätten. Man braucht ein sauberes Gel mit gutem Halt und eine Hand, die weiß, wohin sie geht.

Das Schöne an diesem Trend ist, dass er mit der Julihitze arbeitet, statt so zu tun, als gäbe es sie nicht. Während sich alle abmühen, ihr Haar bei vierzig Grad „trocken und voluminös” zu halten, nimmt der Wet-Look einfach an, was das Wetter ohnehin tun wird - und geht als Sieger hervor.