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22 Jahre seit dem tragischen Flugzeugabsturz, bei dem Präsident Boris Trajkovski starb

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Heute, am 26. Februar, jährt sich zum 22. Mal der Tod des ehemaligen Präsidenten Mazedoniens Boris Trajkovski bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Rotimlje bei Mostar in Bosnien-Herzegowina.

Die Tragödie ereignete sich am 26. Februar 2004, als das Regierungsflugzeug "Kinger" (Beechcraft King Air) beim Anflug auf den Flughafen Mostar unter schweren Wetterbedingungen abstürzte - dichter Nebel und tiefe Wolken. Bei dem Unglück kamen neun Personen ums Leben - Präsident Trajkovski, vier Mitglieder seines Kabinetts (Dimka Ilkova-Boškovikj, Risto Blažewski, Anita Krišan Lozanovska), ein Vertreter des Außenministeriums Mile Krstevski, zwei Sicherheitsbeamte und zwei Piloten.

Die Wrackteile des Flugzeugs wurden erst 24 Stunden nach dem Unglück im Gebiet Matikj Brdo beim Dorf Huskovikji gefunden. Das Flugzeug war unterwegs zu einer internationalen Investitionskonferenz in Bosnien-Herzegowina.

Die Ermittlungen der mazedonischen und bosnisch-herzegowinischen Behörden kamen zu dem Schluss, dass der Absturz durch "Fehler der Besatzung beim Anflug unter schweren Wetterbedingungen" und "bestimmte systemische Schwächen" verursacht wurde. Eine 2013 durchgeführte internationale Untersuchung kam zu ähnlichen Ergebnissen.

Boris Trajkovski wurde am 25. Juni 1956 in Strumica geboren. Er diente als zweiter Präsident Mazedoniens vom 15. Dezember 1999 bis zu seinem Tod. Vor seinem Präsidentenamt war er stellvertretender Außenminister.

Gedenkveranstaltungen wurden heute in Skopje, Strumica und Rotimlje abgehalten, wo die Familie und offizielle Delegationen Blumen am Denkmal niederlegten.