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1,1 Milliarden für Eisen, nicht für Software: a16z gibt zu, dass künstliche Intelligenz am Transformator haltmacht

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1,1 Milliarden für Eisen, nicht für Software: a16z gibt zu, dass künstliche Intelligenz am Transformator haltmacht

Andreessen Horowitz hat 1,1 Milliarden Dollar für einen neuen Fonds namens „Machine Age“ eingesammelt, mit der erklärten Absicht, „Gas zu geben und den physischen Aufbau der künstlichen Intelligenz zu beschleunigen“. Die Firma, die jahrelang an Software verdiente, investiert jetzt in Eisen.

Das Ziel ist die Infrastruktur unter den Modellen: Chips, Speicher, Verbindungen zwischen Knoten, Rechenzentren, Roboter. In der Mitteilung des Fonds steht eine Wunschliste, geschrieben als technische Anforderungen - „schnellere und effizientere Systeme“, „günstigerer Speicher mit höherem Durchsatz“, „skalierbarere Verbindungen zwischen Knoten und Systemen“, „energieeffiziente Geräte am Rand des Netzes“. Und am Ende, fast beiläufig, das, was wirklich Geld kostet: Kühlung, Materialien, Strom und die Bauarbeiten, die das alles tragen müssen.

Dieser letzte Punkt ist die Pointe, die selten laut ausgesprochen wird. Künstliche Intelligenz ist keine Wolke - sie ist ein Gebäude mit Strom, Kühlwasser und einem Grundstück. Wenn einer der größten Wagniskapitalfonds der Welt eine eigene Kasse für den „physischen Aufbau“ öffnet, ist das ein Eingeständnis: Das Wachstum wird nicht mehr von Ideen begrenzt, sondern von Transformatoren und Boden.

Die Sprache der Mitteilung lohnt genaues Lesen. KI wird als „das mächtigste bislang entwickelte Werkzeug zur Lösung von Problemen und zur Schaffung von Überfluss“ beschrieben, ihr Fortschritt als „gesellschaftlicher und nationaler Imperativ“. Das ist keine Investorenanalyse - das ist ein politischer Satz, geschrieben von einem Fonds, der fremde Milliarden verwaltet. Wird eine private Investition zur nationalen Pflicht erklärt, folgt meist der Antrag auf Genehmigungen, auf Netzanschluss und auf etwas aus dem Staatshaushalt.

Die europäische Seite der Rechnung ist leiser. Rechenzentren brauchen Strom und Wasser, und das sind Dinge, die jeder Staat lokal berechnet, nicht in Kalifornien. Wer den Anschluss bekommt, wenn das Netz alt ist - diese Frage löst dieser Fonds nicht, und jede Gemeinde auf seinem Weg wird sie beantworten müssen.

1,1 Milliarden ist eine große Zahl für einen Fonds, aber eine kleine für Bau. Mit dieser Summe baut man kein Rechenzentrums-Imperium - man kauft Anteile an den Firmen, die dessen Teile herstellen. Das ist eine vernünftigere Wette, als die Überschrift klingt: Statt zu raten, welches Modell gewinnt, setzt man darauf, dass alle Kühlung brauchen werden.