Noch eine Durchsuchung in Ohrid, noch eine Waage mit weißem Pulver: Der kleine Fisch geht immer am leichtesten ins Netz
04.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Adobe hat Topaz Labs gekauft, ein Unternehmen, das KI-Modelle zur Verbesserung von Bildern und Videos entwickelt, und wird sie in sein Kreativgeschäft einfügen. Topaz existiert seit mehr als zwei Jahrzehnten, im vergangenen Jahr erhielt es sogar einen Emmy für Produktionstechnologie, und in den letzten Jahren brachte es eigene Modelle heraus - Astra zur Hochskalierung der Videoauflösung und Wonder zur Retusche von Fotos.
Hinter den schönen Worten von „besseren und schnelleren Erlebnissen" steht eine einfache Rechnung. Adobe bot bereits einen Teil der Topaz-Werkzeuge in seinem Creative-Cloud-Paket an; nun kauft es sie vollständig und wird sie in die Firefly-App und in seine übrigen Bild- und Videobearbeiter einbauen. Eine der wertvollen Technologien von Topaz ist genau jene, die es schweren Videomodellen ermöglicht, direkt auf einem gewöhnlichen Computer zu laufen, ohne teuren Grafikprozessor.
Der Kontext ist ein Krieg um Nutzer. Adobe führt seit Jahren einen erbitterten Kampf mit Canva und mit Blackmagic Design, dem Eigentümer von DaVinci Resolve. Die Strategie ist klar: Stopfe KI in jede App und kaufe Start-ups auf, damit der Nutzer keinen Grund hat, zu anderer Software zu wechseln. Der Kauf von Topaz ist keine Großzügigkeit gegenüber den Kreativen - es ist eine Mauer um das Ökosystem, damit niemand zur Konkurrenz entkommt.
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