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AfD bei 28 Prozent - Rekord: Die Partei, die nie gewinnen sollte, führt jetzt in den Umfragen

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Die Alternative für Deutschland - AfD - hat in den Umfragen erstmals in ihrer Geschichte 28% erreicht, vier Punkte mehr als bei der letzten Wahl und vier Punkte mehr als Kanzler Merz selbst mit seiner CDU. Dieselbe Partei, die vor wenigen Jahren noch marginalisiert und juristisch geprüft wurde, würde heute eine Wahl gewinnen, wenn sie morgen stattfände.

Der Kontext zählt: Die AfD holte 20,8 % bei den Bundestagswahlen im Februar 2025, dann verdoppelte sie ihre Sitze in den Landesparlamenten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bei den Landtagswahlen 2026. Die Umfrage stammt von INSA und zeigt CDU bei 24 %, SPD bei 14 %, die Grünen bei 12 %. Die AfD ist die einzige Partei mit wachsendem Vorsprung.

Die Partei unter Führung von Alice Weidel verfolgt einen Anti-Einwanderungskurs, eine kritische Haltung zum Islam, und in ihren Reihen sind Funktionäre, die in der Vergangenheit antisemitische Aussagen gemacht und die Geschichte des Holocaust trivialisiert haben. In Deutschland gibt es die „Brandmauer" - ein informelles Abkommen zwischen allen großen Parteien, keine Koalition mit der AfD einzugehen. Doch Forscher haben bereits 120 Fälle von Zusammenarbeit auf kommunaler und regionaler Ebene dokumentiert.

Welche Folgen hätte das für die Region? Eine AfD an der Macht würde ein anderes Verhältnis zur EU bedeuten, eine strengere Einwanderungspolitik und möglicherweise einen milderen Kurs gegenüber Russland. Der Balkan steht direkt unter dem Einfluss der deutschen Politik - über den EU-Beitrittsprozess, über die Diaspora und über Investitionen. Die Ergebnisse der Bundestagswahl sind keine ferne Angelegenheit.