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Amerikaner mit Gleitschirm bei Bitola schwer verletzt: wie reguliert ist der Adrenalintourismus, für den wir werben

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Amerikaner mit Gleitschirm bei Bitola schwer verletzt: wie reguliert ist der Adrenalintourismus, für den wir werben

Der Sommer-Adrenalin hat sich erneut in eine Tragödie verwandelt. Ein 59-jähriger US-Bürger wurde bei der Landung mit einem Gleitschirm nahe Bitola schwer verletzt - eine Erinnerung daran, dass die schönen Ausblicke aus der Luft mit einem Risiko kommen, das in Tourismuswerbung selten erwähnt wird.

Der Unfall geschah am 5. Juli gegen 15:52 Uhr in der Nähe der Industriezone Zabeni, im Gebiet von Bitola. Bei der Landung erlitt der US-Bürger schwere Körperverletzungen. Das Innenministerium teilte mit, der Fall sei bei der Polizei in Bitola gemeldet worden, die Maßnahmen zur Aufklärung der Umstände ergreift.

Mazedonien wirbt seit Jahren als Ziel für Abenteuertourismus - Gleitschirmfliegen, Bergwandern, vom Massentourismus unberührte Wildnis. Und das ist gut, denn die Region hat wirklich etwas zu bieten. Aber jede solche Nachricht wirft die unbequeme Frage der Sicherheit auf: Wie reguliert sind diese Aktivitäten, wer überwacht sie, und was passiert, wenn sich ein Ausländer weit von zu Hause schwer verletzt?

Während die Adrenalin-Branche wächst, hinkt die Aufsicht oft hinterher. Nicht, um jemandem das Fliegen zu vermiesen - sondern um zu fragen, ob hinter dem schönen Anblick auch ein System steht, das reagiert, wenn etwas schiefgeht. Die Schönheit unserer Berge steht nicht in Frage. In Frage steht, ob wir auf alles vorbereitet sind, was mit ihr kommt.