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Aston Villa nach 44 Jahren im Europafinale: McGinns Doppelpack und Forests Zusammenbruch

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Aston Villa wartete 44 Jahre auf ein Europafinale. Jetzt hat sie eines. Vier Tore ohne Antwort gegen Nottingham Forest im Villa Park, ein Doppelpack von John McGinn in drei Minuten, und Birmingham schickte seinen Klub dorthin, wo Generationen von Fans nur träumen konnten - in das Finale der Europa League, gegen SK Freiburg.

Das Spiel begann so, wie Villa wollte - mit Druck. Stefan Ortega wehrte die erste Gefahr ab, einen Kopfball von Pau Torres, während Tielemans einen Kopfball nach Ecke verpasste. Das Signal war klar: Die Hausherren waren nicht gekommen, um das Ergebnis aus dem Hinspiel zu hüten, sie waren gekommen, um die Serie zu schließen.

In der 36. Minute fiel das erste Tor. Ollie Watkins stand am richtigen Ort nach einer Kombination mit Emi Buendía und hatte aus kurzer Distanz keine Zweifel - 1:0. Wenige Minuten später war derselbe Watkins einen Schritt vom Doppelpack entfernt, doch Ortega wehrte den gekrümmten Schuss ab.

Nach der Pause begann McGinn die Mitte zu dominieren. Morgan Rogers vergab eine klare Chance, dann erhielt Villa einen Elfmeter, nachdem Torres im Strafraum gefoult worden war. Buendía zögerte nicht - 2:0. Rogers dachte, er traf um die 60. Minute auch das dritte, doch er stand im Abseits.

Forest versuchte, das Spiel zurückzuholen. Hutchinson spielte einen Querschuss zum fernen Pfosten, doch Igor Jesus köpfte daneben. Chris Wood ging allein aufs Tor zu und vergab - Emi Martínez war zur Stelle. Das war die letzte Chance der Gäste.

Und dann kam McGinn. In der 77. Minute - erster Kontakt ins Netz. In der 80. - erneut. Doppelpack in drei Minuten, insgesamt vier Tore, und Villa Park sah etwas, das Birmingham seit 1982 nicht mehr gesehen hatte: das eigene Team in einem Europafinale. Aggregat 4:1, und der Gegner in Basel oder wo immer das Finale stattfindet - der deutsche Freiburg.

Für Fans, die Jahre in Enttäuschungen zählten, ist das nicht nur Qualifikation. Das ist Generationenarbeit. Unai Emery hat gezeigt, dass das Team, das er aufbaut, kein Experiment ist - es ist ein Projekt, das bereits auf höchstem Niveau funktioniert. Die Frage ist jetzt nicht, ob Villa im Finale spielt, sondern ob sie es gewinnt.