Skip to content

Manchester United an Rashford: keine Rückkehr, zahlt oder geht

1 Min. Lesezeit
Teilen

Manchester United hat nicht vor, Marcus Rashford in der nächsten Saison in die erste Mannschaft zurückzuholen - trotz der Signale, die der Stürmer in den letzten Tagen gesendet hat und die manche als Öffnung der Tür zurück nach Old Trafford lesen.

Rashford ist derzeit per Leihe bei Barcelona, wo er seine Karriere wiederbelebt hat, nachdem er sich mit Uniteds Ex-Trainer Rúben Amorim überworfen hatte. Diese Saison in La Liga: sieben Tore und neun Vorlagen in 29 Spielen - Zahlen für einen Spieler, den die englischen Medien vor einem Jahr abgeschrieben hatten.

Barcelona hat eine Kaufoption von 26 Millionen Pfund (rund 30 Millionen Euro) zum Saisonende. Die Katalanen wollen entweder einen niedrigeren Preis oder eine neue Leihe verhandeln. United gibt nicht nach - man will einen Komplettverkauf und reduziert die Forderung nicht.

Ein weiteres Problem für beide Seiten: Uniteds Qualifikation für die Champions League hebt Rashfords Gehalt automatisch an. Das wird für Barcelona schwer zu stemmen sein - die finanziellen Probleme der Katalanen sind kein Geheimnis, und sie brauchen Verstärkung auf mehreren Positionen.

Interessant: Rashford hat kürzlich erstmals seit fast einem Jahr eine United-bezogene Aktivität in den sozialen Medien gepostet - eine Glückwunschbotschaft zur Champions-League-Qualifikation. Klein, aber genug, um die britische Boulevardpresse weiterlaufen zu lassen.

Auch Arsenal ist im Spiel und sucht einen neuen Linksaußen, da die Zukunft von Gabriel Martinelli und Leandro Trossard offen ist. Hansi Flick will ihn in Barcelona halten - ob der Klub ihn überhaupt kaufen kann, ist eine andere Frage.

Alle spielen Poker. Rashford will in Spanien bleiben, Barça hat kein Geld, United verlangt den vollen Preis, Arsenal wartet auf einen Fehler. Ein Sommer mit vielen Gesprächen und wenig Entscheidungen.