Drei von vier Sensoren tot: Die Seilbahn auf den Vodno lief fünfzehn Jahre ohne echten Service
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12.04.2026
Manchmal sagt ein von hinten hingeworfener Satz mehr als ein ganzer Gipfel. Beim Treffen EU - Westbalkan in Tivat, während Vučić Journalistenfragen beantwortete, trat der tschechische Premier Andrej Babiš von hinten an ihn heran, rief ihm etwas zu und brachte alle Anwesenden zum Lachen: „Hallo Aleksandar, gehen wir rein?"
Die Szene ist klein, die Symbolik nicht. Vučić zählte in diesem Moment gerade auf, wen er alles getroffen hatte - Rumäniens Raden, Tschechiens Babiš, der Slowakei Fico - und kündigte Gespräche mit Politikern aus Polen, Irland, den Niederlanden und dem österreichischen Kanzler an. Eine ganze Liste von Namen, aufgereiht wie Trophäen, unterbrochen vom echten, ungeprobten Moment - jemand, der schlicht hinein will, weil das Treffen beginnt.
Auf dem Gipfel in Tivat versammelten sich gewichtige Namen: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der Präsident des Europäischen Rates Antonio Costa, der französische Präsident Macron, der deutsche Kanzler Merz. Der Westbalkan und Brüssel wieder am selben Tisch, wieder mit denselben Versprechen einer „europäischen Perspektive", die die Region seit Jahrzehnten hört.
Und hier ist, was zu fragen lohnt. Wie viele dieser Gipfel enden mit einem konkreten Schritt, und wie viele mit einem Fototermin und Sätzen über eine „gemeinsame Zukunft"? Der Balkan steht so lange an der Tür der EU, dass er schon jedes Bild auswendig kennt - die Händedrücke, die Gruppenfotos, die Erklärungen, dass „Fortschritt festgestellt" wurde. Babiš war wenigstens ehrlich: Am Ende läuft die ganze Diplomatie darauf hinaus, ob du in den Saal gehst oder draußen stehst und darüber redest, wie du hineinkommst.
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