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Ein Bär griff einen Pilzsammler bei Resen an: Noch ein Sommer, noch ein Mann im Krankenhaus

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Ein Bär griff einen Pilzsammler bei Resen an: Noch ein Sommer, noch ein Mann im Krankenhaus

Ein Bär hat einen 41-jährigen Mann aus dem Dorf Kurbinovo bei Resen angegriffen, während er Pilze sammelte. Es geschah gestern Abend, gegen 19:50 Uhr. Der Mann wurde umgehend ins Klinikkrankenhaus in Bitola gebracht, wo er medizinisch versorgt wurde. Die Polizei bestätigte den Vorfall über die Bitolaer Dienststelle.

Noch eine Begegnung Mensch gegen Bär, die im Krankenhaus endete. Und wieder im selben Streifen des Südwestens, wo der Bär schon lange keine einmalige Seltenheit mehr ist. Pilzesammeln in dieser Gegend wird zu einer Tätigkeit mit einem Risiko, das niemand offiziell anerkennt.

Der Bär ist in Mazedonien eine streng geschützte Art. Das heißt: Die Verantwortung für das Management der Population und der Konflikte liegt beim Staat, nicht bei dem Mann, der zufällig am falschen Ort im Wald steht. Aber wo ist dieser Staat, wenn ein Bewohner von Resen auf dem Operationstisch landet? Die Frage ist nicht rhetorisch für die Menschen, die unter Pelister und Galicica leben.

Jeden Sommer wiederholt sich das Szenario nach demselben Muster: Angriff, Krankenhaus, eine kurze Mitteilung, Stille bis zum nächsten Mal. Keine Karte der Risikozonen, keine Warnung für die Sammler, kein System, das die Menschen benachrichtigen würde, wann und wo sich die Bären den Dörfern nähern. Und wenn der nächste Angriff kommt, lesen wir wieder von noch einem „Vorfall”.

Für den Mann aus Kurbinovo zählt vorerst nur eine Zahl - dass er überlebt hat und Bitola erreicht hat. Der Rest ist Sache der Institutionen, die seit Jahren zusehen, wie das Problem wächst, und nur mit einer Mitteilung im Nachhinein reagieren.