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Mazedoniens Jugend startet heute in Belgrad, und Eurofarm Pelister kennt seine europäische Gesellschaft

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Mazedoniens Jugend startet heute in Belgrad, und Eurofarm Pelister kennt seine europäische Gesellschaft

Mazedoniens Jugend startet heute die Europameisterschaft in Belgrad

Heute beginnt in Belgrad die EHF EURO für Handballer bis 18 Jahre, und Mazedoniens männliche Jugendauswahl ist mit Trainer Goran Kuzmanoski dabei. Gruppe A verzeiht nichts: Das erste Spiel ist heute um 12 Uhr gegen Slowenien im Sportzentrum „Voždovac”, am 30. Juli folgt Frankreich, am 1. August Schweden. Die ersten beiden jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein, Dritte und Vierte spielen um die Platzierung weiter. Das Turnier läuft bis zum 9. August, es nehmen 24 Nationalmannschaften teil - erst zum zweiten Mal in der Geschichte so viele. Das ist eine Generation ohne Fernsehverträge und ohne Ablösesummen, nur drei Gegner in vier Tagen. Wer sucht, wo die Zukunft des mazedonischen Handballs beginnt: Sie wirft heute in Belgrad an.

Eurofarm Pelister wieder in Europa: Gruppe G, Gummersbach und Danzig

Die Auslosung der EHF European League für die Saison 2026/27 setzte Eurofarm Pelister in die Gruppe G, zusammen mit dem deutschen Gummersbach, dem spanischen Logroño La Rioja und dem polnischen Danzig. Die Gruppenphase läuft über sechs Runden vom 29. September bis 2. Dezember; je zwei Teams der acht Gruppen ziehen in die Playoffs ein, wo auch die Dritt- und Viertplatzierten der Champions League warten. Die Bitolaer sind in dieser Gesellschaft keine Touristen - sie haben auch Champions-League-Erfahrung. Die Gruppe ist nicht unbezwingbar, aber auch kein Geschenk: Gummersbach hat Mittel, mit denen Pelister nicht mithalten kann; alles entscheidet sich in jenen zwei, drei Spielen, in denen die eigene Halle mehr wert sein muss als das Budget.

Die Champions League ändert das Format: 24 Teams und eine völlig neue Konstruktion

Die EHF schneidert die Champions League der Männer erstmals seit der Reform von 2020 um. Statt des bisherigen Systems bringt die am 9. September startende Saison vier Phasen: eine Gruppenphase mit 24 Teams - acht mehr als bisher - in sechs Vierergruppen, danach eine Hauptrunde mit zwei Sechsergruppen, Viertelfinale und das Final Four am 12. und 13. Juni 2027. Je zwei Teams pro Gruppe kommen weiter, die übrigen 12 fallen in die Playoffs der European League. Die Logik ist Angleichung: Nun haben alle beim Final Four 18 Spiele absolviert, statt des bisherigen Zustands, in dem die einen 18 und die anderen 20 spielten. Mehr Teams heißt auch mehr Fernsehgeld. Angleichung ist ein schönes Argument, aber selten das erste.

Der Montenegriner Marković übernimmt die Frauenauswahl vor der EM

Der Handballverband ernannte Igor Marković zum neuen Trainer der Frauen-A-Nationalmannschaft. Geboren 1981 in Cetinje, spielte er für Lovćen, Budućnost, das kuwaitische Al-Qurain und das ungarische Komlói Bányász, lief von 2007 bis 2018 für Montenegro auf und war vier Jahre in Folge bester Handballer seines Landes. Als Trainer führte er Montenegros Jugendauswahl bei der EM in Podgorica auf Platz sechs, arbeitete als Co-Trainer bei Rapid Bukarest und brachte Montenegro dieses Jahr bei der U20-Weltmeisterschaft in China auf den historischen fünften Platz. Vor ihm liegen die Trophäe Mazedonien und die EM-Vorbereitung. Der Lebenslauf ist ernstzunehmen - das ist die gute Nachricht. Offen bleibt, wie lange die Geduld reicht, denn bei uns überlebt eine Trainerzeit selten in einen zweiten Zyklus.

Vardar mit sieben Neuen, Kumanovo mit sechs, die Superliga mit neuem System

Die heimische Saison wird im Gehen zusammengesetzt. Vardar startet mit sieben neuen Handballern, darunter Linksaußen-Rückraum Leon Ljevar, und Trainer Ivan Čupić nannte das Ziel offen: das Double in Mazedonien und ein möglichst gutes Abschneiden in der Champions League. MRK Kumanovo begann die Vorbereitung unter Saša Radosavljević mit sechs Verstärkungen, und in Bitola übernahm die Legende Stojanče Stoilov die Bank von Butel Skopje. Kapitän Filip Kuzmanovski verlängerte trotz ausländischer Angebote bei Pelister und nannte die Ankunft von Lino Červar als Motiv. Und ab der Saison 2027/28 bekommt die Superliga ein neues System: Die Zahl der Teams bleibt bei 12, doch nach 22 Runden im Grunddurchgang folgt die Teilung in die Playoffs. Eine Reform auf dem Papier - bei uns der erste und leichteste Teil.