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Vardar startet in Melsungen, Partizan kehrt nach 13 Jahren zurück: Die neue Champions League hat 24 Teams

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Vardar startet in Melsungen, Partizan kehrt nach 13 Jahren zurück: Die neue Champions League hat 24 Teams

Vardar kennt die Termine: Der Europaherbst beginnt in Melsungen

Der mazedonische Meister Vardar kennt jetzt die Termine der Champions-League-Gruppenphase. Start ist am 10. September auswärts beim deutschen Melsungen um 20:45 Uhr, das erste Heimspiel folgt am 16. September gegen Nantes. Danach zwei Duelle mit Wisła Płock - zu Hause am 8. Oktober und auswärts am 15. Oktober -, dann das Gastspiel in Nantes am 21. Oktober und der Abschluss daheim gegen Melsungen am 28. Oktober. Vier der sechs Spiele liegen im Abendtermin um 20:45 Uhr, zwei beginnen um 18:45 Uhr. Die Gruppe ist nicht gnädig, aber auch nicht unmöglich. Vardar spielt nicht, um dabei zu sein - Vardar spielt für die K.-o.-Runde, und das ist der einzige Maßstab, der Sinn ergibt.

Die Champions League wächst auf 24 Teams, Partizan kehrt nach 13 Jahren zurück

Die neue Saison der EHF Champions League kommt mit einer ernsten Reform: 24 Mannschaften statt 16, verteilt auf sechs Vierergruppen. Die Gruppenphase beginnt am 9. September und endet nach nur sechs Runden am 29. Oktober; die zwei besten Teams jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein, die vom 18. November 2026 bis zum 4. März 2027 läuft. Titelverteidiger Barcelona startet gegen Debütant Aarhus. Die größte Nachricht für den Balkan: Partizan kehrt nach 13 Jahren Pause in die Elite zurück und empfängt sofort Füchse Berlin, den Finalisten der Vorsaison. Zagreb bestreitet ein regionales Derby gegen Celje. Mehr Teams heißt mehr Balkanklubs auf der größten Bühne - oder, zynischer, mehr Plätze für jene, die früher nicht hineinkamen.

Die Jugend führte mit sieben und verlor: schmerzhafter EM-Start in Belgrad

Mazedoniens U18-Auswahl eröffnete die Europameisterschaft in Belgrad mit einer Niederlage gegen Slowenien - nach einer ersten Halbzeit, in der sie mit sieben Toren führte. Die zweiten 30 Minuten verliefen völlig anders: Der Einbruch war komplett, und die Slowenen verzeihen nicht. „Wir geben nicht auf, auch wenn uns vom nächsten Spiel nur 24 Stunden trennen”, sagte Trainer Kuzmanoski. Das Turnier in Belgrad läuft vom 29. Juli bis 9. August. Gegen Slowenien mit plus sieben zu führen heißt, dass die Mannschaft Qualität hat. Das in einer halben Stunde zu verlieren heißt, dass etwas anderes fehlt - und das ist kein Talent.

Marković ist neuer Trainer der Frauen-Nationalmannschaft

Der mazedonische Handballverband hat den Montenegriner Igor Marković zum neuen Trainer der Frauen-A-Nationalmannschaft ernannt. Marković wurde am 16. Dezember 1981 in Cetinje geboren. Vor ihm liegt die Europameisterschaft 2026, und seine erste Botschaft lautete, es werde hart gearbeitet, um ein starkes Team aufzubauen. Montenegro hat eine Frauenhandballschule, die Mazedonien seit Jahren aus der Ferne betrachtet - EM-Silber, Olympia-Silber, Generationen von Spielerinnen, die Klubs in ganz Europa trugen. Wird dieses Wissen weitergegeben, hat die Wahl Logik. Bleibt es beim Lebenslauf, ist es ein weiterer Name auf der Bank.

Niederlande und Finnland mit Titeln in Pristina, Ungarn holt die EURO-Krone

Bei der M20-EHF-Meisterschaft in Pristina hob die Niederlande nach dem Sieg über Estland die Trophäe der ersten Stufe, während Finnland die zweite Stufe mit einem Triumph über die Slowakei gewann. Die Finnen lagen zur Halbzeit hinten; die Slowaken kamen von 12:8 auf 14:13 heran, doch Finnland hielt bis zur letzten Sekunde einen Vorsprung von einem bis drei Toren. Der Wettbewerb ist für die 12 besten Auswahlen, die sich nicht für die M20 EHF EURO qualifizierten - die ebenfalls am vergangenen Wochenende endete: Dort holte Ungarn den Titel nach Verlängerung gegen Schweden mit 34:32, Slowenien nahm Bronze mit 30:28 gegen Dänemark. Wenn Pristina zwei europäische Turniere ausrichtet, während Skopje um Termine kämpft, lohnt die Frage, wer besser plant.