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Ohrid verteidigt den Europapokal, Alkaloid greift an vier Fronten an, und die M18-EM kommt nach Serbien

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Ohrid verteidigt den Europapokal, Alkaloid greift an vier Fronten an, und die M18-EM kommt nach Serbien

HC Ohrid verteidigt die Europatrophäe: acht neue Namen für neue Taten

Der Gewinner der Trophäe im EHF-Europapokal ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. HC Ohrid hat mit den Vorbereitungen für die neue Saison begonnen, und Trainer Boris Rojević berief beim ersten Aufruf gleich acht neue Handballer ein. Unter ihnen sind drei Mazedonier - Filip Taleski, Martin Karapalevski und Martin Ivanovski - und fünf Ausländer, darunter Shuichi Yoshida, Dominik Mate und Dino Slavić. Die Ambitionen bleiben unverändert: die heimische Meisterschaft, der Pokal und die Verteidigung der Europatrophäe. Das Ohrid-Team hat etwas verstanden, das viele Klubs bei uns nicht begreifen - dass eine Trophäe verteidigt wird, nicht für immer gefeiert. Die Frage ist, ob sich die neuen Namen schnell genug in die Mannschaft einfügen, für drei Fronten.

Alkaloid unter Lazarov greift an vier Fronten an

In der Halle „Avtokomanda” startet die neue Saison für HC Alkaloid, angeführt von der Legende des Klubs - Kiril Lazarov. Und die Ambitionen sind genau die, die man von seinem Namen erwartet: Auftritte an vier Fronten. Neben der heimischen Meisterschaft und dem Pokal wird Alkaloid in der neu gegründeten Regionalliga mit Teams aus Serbien und Montenegro spielen, sowie im Europapokal, wo es in der Saison 2024/2025 Sieger war. Die Vorbereitungen sind in drei Teilen, und ab dem 3. August reist das Team nach Mavrovo. Auch neue Verstärkungen sind eingetroffen - die slowenischen Spieler Matic Suholežnik und Nejc Cehte sowie das montenegrinische Ass Vuko Borozan. Vier Wettbewerbe verlangen einen tiefen Kader und eiserne Nerven - Lazarov hatte beides als Spieler, nun muss er es als Trainer übertragen.

Die M18-EM kommt nach Serbien: der Balkan ist wieder Gastgeber

Die Region wird erneut zum Zentrum des Jugendhandballs. Die M18 EHF EURO 2026 wird in Serbien ausgetragen, vom 29. Juli bis 9. August, und die Spiele werden für ein Publikum in ganz Europa und den USA übertragen. Nach den jüngsten Jugendturnieren in Priština - wo die Niederlande und Finnland ihre Titel in der EHF-Meisterschaft feierten - ist der Balkan den dritten Sommer in Folge die Adresse des europäischen Jugendhandballs. Für die Teams aus der Region sind Heimplatz und ein vertrautes Publikum ein Vorteil, den sie selten haben. Wird eine Balkanauswahl ihn nutzen, oder bleibt der Vorteil wieder nur auf dem Papier?

Ungarn endlich an der Spitze: ein goldener Marathon gegen Schweden in der doppelten Verlängerung

Falls Sie einen Beweis brauchten, dass der Jugendhandball Drama sein kann, das Finale der M20 EHF EURO lieferte ihn. Ungarn gewann den ersten Titel in dieser Kategorie und beendete ein 32 Jahre langes Warten, und das gegen das bis dahin ungeschlagene Schweden. Das Ergebnis schwankte bis zur letzten Sekunde - die Schweden führten 28:26 drei Minuten vor Schluss, doch Mate Fazekas glich dreißig Sekunden vor der Sirene aus. In der ersten Verlängerung erneut unentschieden - 30:30 - bis schließlich in der zweiten, mit entscheidenden Paraden von Torwart Adam Balog, Ungarn mit 34:32 triumphierte. Peter Gazo erzielte allein ganze 14 Tore. Ein zweiunddreißigjähriges Warten, entschieden in einem Spiel, das sich weigerte zu enden - solche Finals sind der Grund, warum der Handball seine Treuen hat.

Pelister und die Nationalspieler ruhen nicht: Vorbereitungen laufen in ganz Mazedonien

Und während Ohrid und Alkaloid die Schlagzeilen füllen, sitzen die übrigen mazedonischen Klubs nicht untätig. Eurofarm Pelister 2 hat die Vorbereitungen unter dem neuen Trainer Branislav Angelovski begonnen, der auf eine Mischung aus Jugend und Erfahrung setzt - aber klar warnt, dass die Ergebnisse nicht ausbleiben dürfen. Die mazedonische Nationalspielerin Ivana Gakidova wiederum fand einen neuen Klub in Polen und wird in der neuen Saison das Trikot von Kalisz tragen. Von der Männer- bis zur Frauenkonkurrenz ist der Sommer die Saison der Aufrufe, Vorbereitungen und Transfers. Eine ruhige Zeit auf dem Papier - doch gerade jetzt entscheidet sich, wie das ganze Jahr aussehen wird.