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Das erste Date war ein ganzes Wochenende in London, samstags die Rolling Stones, sonntags Prince: Bardem verrät den Anfang von 19 Ehejahren

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Das erste Date war ein ganzes Wochenende in London, samstags die Rolling Stones, sonntags Prince: Bardem verrät den Anfang von 19 Ehejahren

Neunzehn Jahre Ehe, und das Detail, das alles über sie sagt, war bis zu dieser Woche unbekannt. Javier Bardem war zum ersten Mal in der spanischen Sendung „La Revuelta“ zu Gast und sagte, mitten im Gespräch über seinen neuen Film, was kein Interview bisher aus ihm herausgeholt hatte: wie das erste Date mit Penélope Cruz aussah.

„Vor neunzehn Jahren war unser erstes Date eine Wochenendreise nach London. Am Samstag sahen wir die Rolling Stones, am Sonntag Prince. Und wir sind seit neunzehn Jahren verheiratet“, sagte er.

Kein Restaurant, kein Kaffee, kein einstündiger Test, ob da etwas ist. Sofort ins Flugzeug und zwei Konzerte. Das ist eine Entscheidung, die entweder dauerhaft bindet oder binnen drei Tagen trennt, und hier tat sie offensichtlich Ersteres.

Die beiden trafen sich schon 1992, bei den Dreharbeiten zu „Jamón, jamón“ - dem Film, mit dem Cruz debütierte. Die Chemie war auch damals sichtbar, aber nichts geschah. Die Wege kreuzten sich erneut 2007, bei den Dreharbeiten zu Woody Allens „Vicky Cristina Barcelona“. Fünfzehn Jahre zwischen erster Begegnung und Beginn der Beziehung. Bei uns heißt das meist, dass einer schon verheiratet ist.

Bardem begann nicht mit der Schauspielerei. Er studierte bildende Kunst und wollte Maler werden; um sich zu finanzieren, arbeitete er als Statist. Was heute als eine der wichtigsten Schauspielkarrieren des europäischen Kinos gilt, begann als Weg, die Rechnungen zu bezahlen.

Nun stehen beide wieder gemeinsam vor der Kamera, in Florian Zellers Film „Der Bunker“, der dieses Jahr beim Filmfestival in Venedig gezeigt wurde. Die Ovationen dauerten fünfzehneinhalb Minuten. Bardem bewirbt zugleich „Die Geliebten“, den Film von Rodrigo Sorogoyen, in dem er einen Vater mit schwierigem Verhältnis zur Tochter spielt. Die Eingangsszene wurde in einem echten Restaurant mit versteckten Kameras gedreht, der Dialog zwei Stunden ohne Pause improvisiert.

Neunzehn Jahre später handelt die Geschichte, die sie erzählen, nicht vom roten Teppich. Sie handelt von einem Wochenende in London und zwei Konzerten - und offenbar reichte das.