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Barutana am Vodno: Der Planentwurf hat positive Stellungnahmen gesammelt - die Studie zu Erdrutschen wird erst jetzt in Auftrag gegeben

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Barutana am Vodno: Der Planentwurf hat positive Stellungnahmen gesammelt - die Studie zu Erdrutschen wird erst jetzt in Auftrag gegeben

Der Planentwurf für Barutana am Vodno, dem Hausberg Skopjes, hat die positiven Stellungnahmen schon beisammen: von der Stadt Skopje, den Wasser- und Abwasserwerken, dem Kataster, dem Innenministerium, der Direktion für Schutz und Rettung, den Abteilungen für Wasser und Natur im Umweltministerium und einigen weiteren Institutionen. Die Studie, die sagen soll, ob der Hang überhaupt stabil ist, wird dagegen erst noch in Auftrag gegeben.

Der Bürgermeister der Gemeinde Centar, Goran Gerasimovski, versprach bei einem Pressebriefing, der Plan komme nicht vor den Rat, „solange wir keine rechtmäßige und akzeptable Lösung für alle offenen Fragen finden“ - vor allem für die Stabilität des Geländes und die Zufahrtsstraße. Das Planungsbüro muss bei der Fakultät für Bauingenieurwesen eine eigene Studie zum Risiko von Erosion, Rutschungen und Hanginstabilität bestellen. „Beim Vodno müssen wir besonders vorsichtig sein“, sagte er.

Was der Entwurf vorsieht. Laut Gerasimovski sinkt die gesamte Baufläche von 43.429 auf 29.439 Quadratmeter, also um 33,3 Prozent, und der Grünanteil auf den Baugrundstücken steigt von 20 auf 40 Prozent. Neue Grundstücke gibt es nicht - übernommen werden die aus der bisherigen Planung, die für dieses Gebiet seit 2002 besteht. Der Großteil ist bereits bebaut. Übrig sind 13 unbebaute Grundstücke, vorgesehen für Einfamilienhäuser mit höchstens vier Wohneinheiten.

Warum überhaupt ein neuer Plan? Weil der vorherige 2025 aufgehoben wurde und die Gemeinde, so der Bürgermeister, gesetzlich verpflichtet ist, ein neues Verfahren einzuleiten. Das heiße aber nicht, dass der Plan beschlossen werden müsse. Zur Verkehrslösung soll es eine zweite öffentliche Anhörung geben, und die Gemeinde werde weder das Gelände räumen noch die geplanten Straßen aus Gemeindegeld finanzieren.

Gegen den Plan gibt es bereits eine Petition, Bürgerinitiativen fordern seinen Rückzug. SDSM-Chef Venko Filipče erklärte, „auf dem Vodno wird kein einziger Ziegel verbaut“, solange er Parteivorsitzender sei.

Weniger Beton und mehr Grün ist besser als mehr Beton. Aber die Reihenfolge bleibt seltsam. Die Stabilität des Hangs ist keine Formalität, die man am Ende nach allen Stempeln nachreicht - sie ist die erste Frage. Wenn die Studie der Bauingenieur-Fakultät ein Risiko zeigt, was sind dann all die vorher gesammelten positiven Stellungnahmen wert? Und warum wurde sie nicht bestellt, bevor das Stempelsammeln begann?