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Aus dem Gefängnis in Prilep geflohen, in einem Markt in Bitola mit 30 Stangen Zigaretten gefasst

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Aus dem Gefängnis in Prilep geflohen, in einem Markt in Bitola mit 30 Stangen Zigaretten gefasst

Der Plan war einfach: rein in den Markt, das Zigarettenregal leeren, weg. Dreißig Stangen verschiedener Zigaretten aus einem Laden in der Straße „Sever-Jug“ in Bitola. Der Plan hielt weniger als einen Tag.

Beamte der Polizeidirektion Bitola nahmen am 24. Juli den 35-jährigen G.Z. und den 29-jährigen A.J. fest, beide aus Bitola, verdächtigt, am selben Tag einen schweren Diebstahl begangen zu haben. Bei der Durchsuchung der von ihnen genutzten Wohnung wurden die gestohlenen Zigaretten gefunden und dem Ladenbesitzer zurückgegeben.

Und dann kommt der Teil, der aus einem lokalen Diebstahl eine andere Geschichte macht. Die Identitätsprüfung ergab, dass der 35-jährige G.Z. per Haftbefehl gesucht wird - er war zuvor aus der Justizvollzugsanstalt Prilep geflohen, wo er eine achtmonatige Strafe verbüßte. Ein Mann auf der Flucht aus dem Gefängnis setzte seine Laufbahn also in der Nachbarstadt fort, in einer Straße mit Namen, zu Geschäftszeiten.

Nach der Festnahme wurde er zurück in das Gefängnis in Prilep gebracht, um den Rest der Strafe zu verbüßen. Wegen des neuen Diebstahls folgen für beide entsprechende Anzeigen, teilte das Innenministerium mit.

Die Polizei hat ihre Arbeit schnell und vollständig erledigt - ein Tag, Ware zurück, Flüchtiger gefasst. Die Frage richtet sich nicht an die Polizei Bitola. Die Frage ist, wie ein Mann überhaupt aus einer verschlossenen Anstalt an ein Zigarettenregal in einer anderen Stadt gelangt, und wie lange es dauerte, bis jemand sein Fehlen bemerkte. Acht Monate Haft sind keine lebenslange Strafe. Ein Gefängnis, aus dem man hinausspaziert, ist kein Gefängnis, sondern eine Adresse.