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Die Gemeinde Cheshinovo-Obleshevo rettete die aus den Nestern gefallenen Störche, hat aber keinen Platz für sie

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Die Gemeinde Cheshinovo-Obleshevo rettete die aus den Nestern gefallenen Störche, hat aber keinen Platz für sie

Dasselbe Unwetter, das Dächer abriss und Autos umwarf, brachte auch die Nester zu Fall. In der Gemeinde Cheshinovo-Obleshevo, wo der Storch Teil der regionalen Identität ist, landeten die Jungvögel am Boden. Die Kommune nahm sie auf und versorgte sie mit Pflege, Futter und Wasser.

Die Ergebnisse sind bereits sichtbar. Die Gemeinde teilt mit, dass zwei der versorgten Störche wieder flugbereit sind, während die Pflege der übrigen fortgesetzt wird, bis sie in die Natur zurückkehren und sich dem Schwarm anschließen können.

Bürgermeister Jordanche Kostadinov äußerte die Hoffnung, dass künftig eine Auffangstation für genau diese geschützte Vogelart gebaut wird, damit die Gemeinde bei ähnlichen Unwettern wirksamer reagieren kann. Bis dahin richtete die Gemeinde einen Aufruf an die Bürger, bei der Versorgung und Fütterung der Jungstörche ohne Nest zu helfen.

Man beachte, wo die Latte liegt. Eine Gemeinde in Ostmazedonien organisiert eine Rettungsaktion für eine geschützte Art, hat aber keinen Platz für die Tiere und bittet deshalb die eigenen Einwohner um Hilfe. Das ist kein Vorwurf an Cheshinovo-Obleshevo - dort wurde mehr getan als erwartet. Es ist ein Bild davon, wie weit die Naturschutzinstitutionen von dem Ort entfernt sind, an dem etwas passiert.

Der Aufruf verdient Gehör. Aber die Idee einer Auffangstation sollte nicht die Hoffnung eines Bürgermeisters in einer Mitteilung bleiben. Wenn der Storch das Symbol dieser Gegend ist, dann ist der Schutz dieses Symbols eine Aufgabe mit Haushaltsposten - und kein saisonaler guter Wille.