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Sechs Städtchen an der Costa Blanca, wo das Mittelmeer noch nach Fisch riecht, nicht nach Touristen

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Sechs Städtchen an der Costa Blanca, wo das Mittelmeer noch nach Fisch riecht, nicht nach Touristen

Wenn die spanische Mittelmeerküste zur Sprache kommt, denkt man meist an überfüllte Strände und Hotelkomplexe. Doch die Costa Blanca, der Abschnitt südlich von Valencia, verbirgt eine Reihe von Städtchen, in denen das Meer noch nach Fisch riecht und nicht nach Sonnencreme. Hier sind sechs, die einen Umweg wert sind.

Altea ist die erste Ansichtskarte - eine weiße Altstadt, gekrönt von einer Kirche mit blauer Kuppel, und acht Kilometer Strände, Buchten und Felsen darunter. Etwas weiter nördlich hütet Jávea einige der schönsten Buchten der Region, darunter Cala de la Granadella, mit einer Route von Aussichtspunkten, die direkt aufs offene Meer blicken.

Villajoyosa überrascht mit den bunten Fassaden seines alten Fischerviertels und einer Tradition der Schokoladenherstellung, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Calpe wiederum wird vom Felsen Ifach beherrscht - mit 332 Metern der größte Küstenfelsen am Mittelmeer - und bringt es an einem so kleinen Ort auf gleich drei mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurants.

Moraira bietet sieben Strände und einen fünf Kilometer langen Küstenweg mit einem unvergesslichen Ausblick, dazu ein weißes historisches Zentrum, wie es ein Mensch vom Balkan aus alten Adria-Urlauben kennt. Und Dénia beschließt die Liste mit einer Burg muslimischen Ursprungs, einer lebendigen Fischertradition und einer Küche unter dem großen Namen Quique Dacosta. Sechs Städtchen, eine Lehre: Das Schönste am Mittelmeer ist selten dort, wohin einen die Busse voller Touristen bringen.