Die Grube in Kapistec wird zugeschüttet - vier Firmen, eine Baustelle, eine systemische Verantwortungslosigkeit
29.05.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Russland hat erneut Hyperschallraketen vom Typ Kinschal auf die ukrainische Region Chmelnyzkyj abgefeuert - eine Region, bekannt für ihre Militärflughäfen und Waffenlager, und eines der bevorzugten Ziele Moskaus seit Beginn der Invasion. Laut ukrainischen Militär- und Wirtschaftsexperten kosteten die drei Raketen zusammen zwischen 14 und 16 Millionen Dollar - ein Budget, das für viele Länder dem Jahresetat eines ganzen Ministeriums entspräche.
Die Kinschal sei "die modernste Hyperschallwaffe und außerordentlich schwer abzufangen", so die Einschätzungen. Das bedeutet, dass Standardluftabwehrsysteme (einschließlich der von den USA in die Ukraine gelieferten Patriot-Systeme) eine ernste Chance haben, beim Abfangen zu scheitern. Als Folge wurde unmittelbar nach Entdeckung der Starts in der gesamten Ukraine Luftalarm ausgelöst.
Die Explosionen in der Region waren heftig und wurden von Augenzeugen in sozialen Medien bestätigt. Wie viele Objekte getroffen wurden, was zerstört ist und ob es zivile Opfer gibt - wird noch geprüft. Kiew gibt in solchen Situationen Informationen aus militärischen Gründen dosiert heraus - Moskau veröffentlicht gar nichts, außer zu Propagandazwecken.
Was szenisch klar ist: Solche Angriffe wiederholen sich in Wellen. Moskau feuert mehrere Kinschal, testet die Abwehr und schickt dann billigere Drohnen und Marschflugkörper in dieselbe Region - in der Hoffnung, die Abwehrsysteme zu erschöpfen. Das ist die reale Logik eines modernen Zermürbungskrieges, nicht des Blitzkriegs. Und alles deutet darauf hin, dass das so weitergeht, bis jemand politisch dafür zahlt.
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