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Der Trick ist, ein Härchen zu imitieren, nicht eine Braue zu zeichnen: die Reihenfolge, wegen der dünne Brauen gemalt wirken

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Der Trick ist, ein Härchen zu imitieren, nicht eine Braue zu zeichnen: die Reihenfolge, wegen der dünne Brauen gemalt wirken

Augenbrauen werden nicht gezeichnet, sie werden imitiert. Diesen Satz sagen beide Spezialistinnen in dieser Geschichte, und er löst für sich genommen das häufigste Problem bei dünnen Brauen - die Stiftlinie, der man von außen sofort ansieht, dass sie gemalt ist.

„Der Trick ist, ein Härchen zu imitieren, nicht eine Braue zu zeichnen“, sagt Nuria Aluart, Beauty-Expertin und Gründerin der Marke „Mumona“. Das heißt: kurze, dünne, getrennte Striche nur dort, wo kein Haar ist, in der natürlichen Wuchsrichtung und in einem passenden Ton - nicht in einem dunkleren.

Nuria Hernandez Marti, Spezialistin für Wimpern und Brauen und Gründerin eines Salons in Barcelona, setzt einen Schritt früher an. „Ideal ist es, von der natürlichen Braue auszugehen und ihre Struktur zu respektieren“, sagt sie. Also: Die Analyse des Gesichts kommt zuerst, und die Form passt sich dem Menschen an, nicht dem Trend der Saison.

Die Reihenfolge ist das, was am häufigsten falsch gemacht wird. Zuerst wird gebürstet, um die wirkliche Form zu sehen. Dann werden nur die Lücken mit dem Stift gefüllt. Und zum Schluss wird mit Gel fixiert. Kommt der Stift vor dem Bürsten, füllt man Stellen, die nie leer waren.

Das Bürsten selbst leistet mehr, als es klingt. Hernandez Marti rät, am Brauenkopf nach oben zu bürsten und dann dem natürlichen Bogen zu folgen. Aluart ergänzt, ein leichtes Bürsten nach außen gebe die größte Deckung, mit einem „flexiblen, leicht ungestylten Ergebnis“ - einer Braue mit Bewegung statt einer, die einfach steht.

Für alle, bei denen Make-up nicht reicht, gibt es dauerhafte Verfahren: Laminierung mit Färbung richtet die vorhandenen Härchen neu aus und schafft Definition, Mikropigmentierung sorgt für anhaltende Dichte. Microblading, Henna und Färben sind Optionen, die von der Haarmenge und vom Hauttyp abhängen.

Die Produkte auf solchen Listen sind standardmäßig teuer - ein Wachstumsserum für 39 Euro, ein Stift für 36, ein getöntes Gel für 35. Das sind über hundert Euro für drei Artikel, was man wissen sollte, bevor man anfängt.