Schmuggler schleiften einen Polizisten mit dem Auto bei Blace: das zweite Fahrzeug verrät, dass es kein Zufall war
14.09.2026
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12.04.2026
Die Behörde für öffentliche Einnahmen hielt einen Workshop zum System der E-Rechnung für den Bankensektor ab. Rund 50 Bankvertreter nahmen teil, Organisator war der Mazedonische Bankenverband, Thema war die Funktionsweise des Systems und wie eine elektronische Rechnung praktisch erstellt wird.
Es ist eine von mehreren Vorbereitungen vor der breiteren Einführung. Bisher hat die Behörde Workshops mit Spediteuren, Gemeinden, öffentlichen Unternehmen und Firmen abgehalten. Nun sind die Banken an der Reihe, und die Logik ist klar - sie hängen direkt an elektronischen und bargeldlosen Zahlungen, ohne sie funktioniert das System nicht.
Aus der Behörde heißt es, die frühzeitige Vertrautheit mit den neuen Prozessen schaffe die Basis für eine leichtere Anwendung in der Praxis, und man werde in der kommenden Zeit mit Information, praktischer Unterstützung und Tests fortfahren.
Das ist alles zutreffend und notwendig. Die Digitalisierung der Rechnungsstellung ist eine sinnvolle Maßnahme - weniger Papier, schnellere Zahlungseingänge, schwerer zu verbergender Umsatz.
Was in den Mitteilungen fehlt, ist das Konkrete: ab welchem Datum es verpflichtend wird, für welche Kategorien von Steuerpflichtigen, was mit einer Firma passiert, die technisch keinen Anschluss herstellen kann, und was der Anschluss einen Kleinbetrieb kostet. Ein Workshop mit fünfzig Bankern ist ein guter Anfang, aber Banken haben ohnehin IT-Abteilungen. Die Frage ist, wie dieselbe Schulung für einen Handwerker mit einem Angestellten in Kičevo aussieht - und ob sie überhaupt vorgesehen ist. Digitalisierung gelingt oder scheitert beim kleinsten Steuerpflichtigen, nicht beim größten.
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