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EU-Flughafenchaos: Griechenland hat das EES bereits ausgesetzt, Italien und Portugal folgen

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Das neue Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) sorgt für Chaos an europäischen Flughäfen - und drei Länder steigen bereits aus. Griechenland setzt das System bis September aus. Portugal und Italien bereiten ähnliche Schritte vor den Maiferien vor. Spanien, Frankreich und Kroatien könnten folgen.

Die Probleme sind konkret: Die biometrische Technik funktioniert nicht zuverlässig, es fehlen Grenzbeamte, und die Schlangen vor der Passkontrolle dauern Stunden. Reisende verpassen Flüge. EES verlangt biometrische Daten - Gesichtsscans und Fingerabdrücke - von allen Besuchern, die keine Schengen-Bürger sind. In der Theorie klingt das stringent. In der Praxis ein Stillstand.

Tourismusexperte Seamus McAuley fasst zusammen: „Die Länder werden nicht zusehen, wie Griechenland ihre Touristen abzieht, nur weil Passagiere dort keinen EES-Stress haben. Das wäre eine politische Katastrophe."

Für den Balkan ist die Geschichte direkt relevant: Bürger Mazedoniens, Serbiens und Bosniens reisen mit biometrischen Pässen, aber ohne Schengen-Status in die EU - sie sind unmittelbar von EES betroffen. Lange Schlangen am Grenzübergang sind für sie keine Neuigkeit. Neu ist nur, dass jetzt alle anderen es auch merken.