Skip to content

FBI ermittelte gegen Journalistin, weil sie über den FBI-Chef schrieb: Pressefreiheit unter Trump

1 Min. Lesezeit
Teilen

Das FBI eröffnete eine Untersuchung gegen die New-York-Times-Reporterin Elizabeth Williamson - weil sie einen Artikel über FBI-Direktor Kash Patel geschrieben hatte. Konkret darüber, dass Patel offizielle Ressourcen nutzte, um staatlichen Schutz und Transport für seine Freundin Alexis Wilkins zu arrangieren.

Agenten verhörten Wilkins und durchsuchten Datenbanken nach Informationen über die Journalistin - um festzustellen, ob sie gegen Bundesgesetze zu Stalking und Belästigung verstossen hatte. Einige Beamte des Justizministeriums äusserten Bedenken, dass die Ermittlung eine Vergeltung für einen Artikel war, der Patel nicht gefiel. Sie kamen zum Schluss, dass es keine Rechtsgrundlage gab und stoppten sie.

Williamson folgte journalistischen Standardpraktiken: ein Telefonanruf mit Wilkins, E-Mail-Austausch, Quellenanfragen - die Wilkins ablehnte. Sie trafen sich nie persönlich.

Times-Chefredakteur Joseph Kahn reagierte scharf: "Dies ist ein flagranter Verstoss gegen den Ersten Verfassungszusatz und ist alarmierend, verfassungswidrig und falsch."

Der Februar-Artikel enthüllte, dass Wilkins ständigen Schutz von speziellen taktischen Teams erhielt - bei Konzerten, im Friseursalon, überall. Mit Steuergeldern, versteht sich. Ist das Problem der Artikel oder das, was der Artikel enthüllt?