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Die Fernwärme in Skopje startet zwei Tage früher, in Čair und Butel ist von möglicherweise billigerer Heizung die Rede

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Die Fernwärme in Skopje startet zwei Tage früher. Ab heute, dem 13. Oktober, beginnt die Heizsaison 2026/2027 für alle Verbraucher, die an die von AD ESM betriebenen Fernwärmesysteme angeschlossen sind - über ESM Wärmeversorgung und die Tochter „Energetika“.

Offizieller Beginn ist der 15. Oktober. Die Vorschriften erlauben aber einen früheren Start zwischen dem 1. und 15. Oktober, wenn die prognostizierte mittlere Außentemperatur für den Folgetag 12 °C oder weniger beträgt. Genau das sagte der hydrometeorologische Dienst für den 13. Oktober voraus, womit die Bedingungen laut Beschluss der Energieregulierungskommission erfüllt sind. Bis zum 15. Oktober veröffentlicht ESM täglich auf seiner Website, ob für den nächsten Tag geliefert wird.

Heizen nach Thermometer

Im Oktober und in der ersten Novemberhälfte hängt die Lieferung von der Außentemperatur zu verschiedenen Tageszeiten ab: Ist es kälter, wird die Wärme hochgefahren, ist es wärmer, wird sie gedrosselt. Bei bestimmten Grenzwerten schaltet sich das System ganz ab und erst wieder ein, wenn die Temperatur sinkt. Laut ESM sorgt das für optimalen Verbrauch und minimale Kosten.

Der Rest der Mitteilung ist eine Pflichtenliste für die Verbraucher. Die Heizungsanlagen in den Wohnungen müssen funktionieren, denn ihre Wartung ist Sache der Bewohner. Die Eigentümergemeinschaften müssen den Zugang zu den Wärmeübergabestationen, eine stabile Stromversorgung und bezahlte Stromrechnungen sicherstellen. Ob Ihr Gebäude auf der Liste der Objekte ohne Lieferbedingungen steht, lässt sich auf der Website von ESM Wärmeversorgung prüfen. Störungen meldet man unter 02 3076 200 und 075 400 100, für ESM Energetika unter 02 3104 816 und 02 3104 872.

Čair und Butel: ein niedrigerer Preis - vielleicht

Die Heizsaison beginnt auch für die Bewohner von Čair und Butel, die ihre Wärme von Energy Ecolink beziehen, einem Teil der Gruppe Tessa Energy. Dort kündigt man eine Investition von über 2 Millionen Euro in eine neue gasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlage an, die Wärme und Strom zugleich erzeugt. Einer der erwarteten Vorteile sei „die Möglichkeit einer Senkung des Wärmepreises“, dazu weniger Luftverschmutzung in Skopje.

„Möglichkeit“ ist ein sorgfältig gewähltes Wort. In der Ankündigung steht weder, um wie viel der Preis sinken könnte, noch ab wann. Wie realistisch das Versprechen ist, erfahren die Bewohner von Čair und Butel, wenn sie ihre erste Heizrechnung öffnen.